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Bei Männern und Frauen machen sich Depressionen unterschiedlich bemerkbar.


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Bisher stand fest: häufiger an als Männer. Nun zeigt sich, dass das möglicherweise gar nicht stimmt. bei Männern werden vielleicht nur seltener erkannt. Denn bei vielen Männern äussern sich nicht in und wie bei den meisten , Männer reagieren eher mit Ärger und Feindseligkeit.

“Erst in den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, dass es bei den Symptomen von geschlechtsspezifische Ausprägungen gibt”, sagt Professor Dr. Siegfried Kasper in der Ärzte-Woche (4/2001). Der Chef der Klinischen Abteilung für Allgemeine Psychiatrie am Allgemeinen Krankenhaus Wien berichtet weiter: In neueren Untersuchungen haben sich zwei Verhaltensformen gezeigt - der Totstellreflex sowie ein Kampf- und Fluchtverhalten. Letzteres ist laut Kasper eher bei Männern anzutreffen.

“Insgesamt zeigen Männer weniger emotionale Symptome als ”, hat Dr. Gerd Teschke in seiner Praxis festgestellt. Bei ihnen offenbarten sich meist in Konzentrationsstörungen und Leistungseinbussen. “Aber bei Männern äussern sich auch oft in Aggressivität.” Das beobachtet der Berliner bei sechs von zehn seiner Patienten.

Neben Ärger-Attacken und Zorn sind nach Kasper “Entlastungstrinken” und häufiger Streit am Arbeitsplatz typische Symptome bei Männern mit . Zudem zeigen depressive Männer eine erhöhte Risikobereitschaft und fallen häufiger durch antisoziales , wie waghalsiges Autofahren, auf. Das berichtet der Psychiater Dr. Wolfgang Rutz, der 1997 als erster ein Konzept der männlichen entwickelte.

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