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Wie Wanzenkraut gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren hilft


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Wanzenkraut vermindert Hitzewallungen bei in den Wechseljahren ebenso gut wie Östrogen-Präparate “ jedoch durch einen völlig anderen Mechanismus. Die Extrakte aus der Pflanze ahmen nicht die Hormonwirkung nach, sondern blockieren bestimmte Signalmoleküle im . Das berichteten amerikanische auf einem Treffen der Amerikanischen Gesellschaft für Chemie in New York.

Hormonpräparate machen Hitzewallungen, nächtliche Schweissausbrüche und Stimmungsschwankungen für viele in den Wechseljahren erträglicher. Neuere Studien lassen jedoch befürchten, dass diese so genannte Hormon - - schwerwiegende wie ein erhöhtes - und Schlaganfallrisiko haben könnte. Immer mehr verwenden daher pflanzliche Alternativen wie Extrakte aus dem Wanzenkraut, auch Traubensilberkerze genannt.

Auch wenn die erleichternde Wirkung dieser pflanzlichen Medikamente heute nahezu unumstritten ist, gibt es Sicherheitsbedenken. Ein Teil dieser Besorgnis dürfte jetzt jedoch durch die Ergebnisse der um Judy Bolton von der Universität von Illinois in Chicago zerstreut werden: Wanzenkraut ahmt nicht, wie bislang angenommen, die Wirkung von Östrogenen nach, indem es an die Moleküle bindet, die auch Östrogene . Vielmehr blockiert es im die so genannten -Rezeptoren, die unter anderem für die Regulierung der Körpertemperatur verantwortlich sind. Das konnten die Forscher in Experimenten an eindeutig zeigen.

Damit sei es sehr unwahrscheinlich, dass Wanzenkraut die gleichen Risiken berge wie Östrogene, schreibt Studienleiterin Bolton. Ob die pflanzliche andere unangenehme Langzeitfolgen hat, müssten weitere Studien zeigen. Welcher Inhaltsstoff genau für die Wirkung des Wanzenkrauts verantwortlich ist, sei zudem noch unklar. Eine grosse klinische mit in den Wechseljahren wird in Kürze gestartet.

Weitere Infos finden Sie hier …

 

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