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Depressionen: Verhaltenstherapie wirkt im Gehirn anders als Medikamente


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Das depressiver Patienten spricht auf verschiedene Therapien unterschiedlich an. Mit einer Verhaltenstherapie behandelte Patienten zeigen andere Hirnmuster als mit Medikamenten therapierte. Das ergab eine kanadischer Forscher. Die Erkenntnis könnte Ärzten mehr Verständnis bringen, warum eine Therapieform bei manchen Patienten wirkt und bei anderen nicht, schreiben die in der Fachzeitschrift “Archives of General Psychiatry” (Januarausgabe 2004).

ändern das chemische im und beeinflussen damit zugrundeliegende chemische Prozesse in Gehirnregionen, in denen tief liegende emotionale Prozesse ablaufen und verändern so das bewusste Denken. Dagegen greift eine Verhaltenstherapie in diesen von der entgegengesetzten Seite ein: Die Patienten , das bewusste Denken zu verändern, um negative Gedanken zu verringern. Dadurch werden im Idealfall tiefer liegende Hirnfunktionen verändert.

In ihrer konnten Helen Meyberg von der Universität Toronto und ihre Kollegen zeigen, dass die beiden Ansätze sich auch tatsächlich in unterschiedlichen Hirnmustern äussern. Sie untersuchten mit einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) die Gehirnaktivität 14 depressiver Patienten, welche mithilfe einer Verhaltenstherapie behandelt worden waren.

Die Verhaltenstherapie beeinflusst zwar viele Hirnareale, die auch durch eine Medikamententherapie verändert werden, jedoch genau entgegengesetzt. setzen den Blutfluss in tiefliegenden Regionen herab, in denen emotionale Prozesse ablaufen und regen ihn in Regionen an, in denen das bewusste Denken abläuft. Bei den Patienten nach einer Verhaltenstherapie ist dagegen der in den Arealen bewussten Denkens gedämpft und der in emotionalen Arealen gesteigert.

Ein Hirnscan könnte künftig möglicherweise entscheidende Hinweise für die optimale liefern, vermuten die Forscher. So könnten Ärzte bereits im Vorfeld absehen, welche Patienten auf welche besser ansprechen.

Weitere Infos finden Sie hier …

 

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