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Innovation bei Migräneforschung: Vorbeugung möglich


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der neuseeländischen Victoria University of Wellington (VUW) haben in Zusammenarbeit mit Forschern der australischen Griffith University herausgefunden, dass ein Gen, welches mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko in Zusammenhang gebracht wird, auch mit einer der schwersten Formen von Migräne in Verbindung steht. Nach Angaben der Experten soll ein einfaches Nahrungsergänzungsmittel nun sowohl Abhilfe für zahlreiche Migräne-Patienten schaffen als auch zur Vorbeugung von Schlaganfällen eingesetzt werden, berichtet der Australisch-Neuseeländische Hochschulverbund/Institut Ranke-Heinemann http://www.ranke-heinemann.de.
Migräne ist ein weit verbreitetes , das eher betrifft als Männer. Etwa ein Viertel der Betroffen leidet an der schwersten Krankheitsform, der Migräne mit . Patienten dabei nicht nur unter heftigen , sondern auch unter neurologischen Störungen wie verschwommener Sicht und ungewöhnlichen Sinneswahrnehmungen im Kopfbereich sowie unter Übelkeit, Erbrechen, Überempfindlichkeit gegen Licht und Lärm.

Der Epidemiologe Rod Lea von der School of Sciences an der VUW hatte das schon längere Zeit als genetische Störung unter , da viele Patienten nahe Verwandte haben, die ebenfalls unter der Erkrankung . Die Forscher nahmen Blutproben von 550 Personen, von denen die Hälfte Migräne-Patienten waren. Nach der Durchführung von -Analysen stellte das Forscherteam fest, dass eine Mutation eines bestimmten Gens (Methylentetrahydrofolat-Reduktase) bei Personen mit Migräne mit deutlich häufiger vorlag als bei den Personen ohne. Das Gen wird ausserdem mit einem erhöhten - in Verbindung gebracht.

“Aufgrund der Genmutation ist bei Migräne-Patienten eine höhere Konzentration einer bestimmten Aminosäure namens Homocystein im sehr wahrscheinlich. Eine folatreiche Ernährung kann allerdings den Homocystein-Spiegel senken”, so der , der meint, dass bei vielen daher eine folatreiche Ernährung, mit grünem Gemüse und oder durch den Einsatz von Folat-Supplementen, sinnvoll wäre. Eine solche Nahrung soll nicht nur helfen, Migräne zu verhindern, sondern auch das - zu senken.
Derzeit sei es aber noch zu früh, um zu beurteilen, ob eine folatreiche Ernährung das Allheilmittel für Migräne- ist, räumt der Experte ein. Der Vorteil einer solchen bestünde jedoch nicht nur darin, dass sie einfach und kostengünstig ist, sondern dass sie auch bei Patienten eingesetzt werden könnte, bei denen die üblichen Medikamente nicht wirken. Klinische Studien sollen daher nun zeigen, wie effektiv Folat in der Minderung von Migränesymptomen ist.

Weitere Infos finden Sie hier …

 

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