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Dick sein hängt mit dem Kopf zusammen


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Forscher der Universitäten von Edinburgh und Newcastle-upon-Tyne wollen in einem Fünfjahresprojekt der auf die Spur kommen. Nach ihrer Ansicht ist nämlich Übergewicht in vielen Fällen ein mentales Problem, dessen Lösung in der Evolution des zu finden ist: Dicke hören nicht zu auf, weil ihnen das Hirn das untersagt. Die wollen, nachdem sie die Gründe des zügellosen Appetits entdeckt haben, neue Medikamente gegen die entwickeln, berichtet BBC-Online news.bbc.co.uk heute, Montag (27.1.2004).

Aufgrund des bekannten Jojo-Effekts erreichen viele nach einer Hungerkur nach kurzer Zeit das ursprüngliche in Windeseile wieder. Grund dafür ist aller Wahrscheinlichkeit nach, eine “Hirnschaltung”, deren Zeichen auf “Überleben” stehen. Eine Abmagerungskur stellt den Körper nämlich vor ein grosses Problem: Das interpretiert dies als Lebensgefahr. Als Resultat reduziert der Körper sofort den Abbau der Kalorien. Gründe dafür liegen in der Evolution des , der über lange Perioden in seiner Entwicklung an litt. “Nicht nur in Zeiten, in denen der Mensch als Jäger unterwegs war, litt er an . Auch im Mittelalter war die vor dem Hungertod häufig”, so Jonathan Seckl, Experte für Molekular-Medizin an der Edinburgh University www.ed.ac.uk . “In diesen Zeiten wurde der Kalorienverbrauch deutlich reduziert, damit der Mensch auch die mageren Zeiten überlebte”, erklärt Seckl, der in genau diesem Punkt die Problematik von Abmagerungskuren sieht. “Die Notbremse bei reduzierter Kalorienzufuhr wird im Hirn gezogen, da der Körper meldet, er sei am verhungern.” Seckl ist der Meinung, dass trotz der vergangenen Jahrzehnte, in denen Hungersnöte in der industrialisierten Welt praktisch nicht vorhanden waren, die menschliche Evolution dem Notzustand praktisch nachhinkt. Ein solches Umlernen dauert in der Evolution hunderte oder vielleicht sogar tausende Jahre, gibt der Experte zu bedenken.

“Der Mensch von heute steht einer Entwicklung von Jahrmillionen entgegen”, erklärt Seckl. Ein McDonalds Restaurant an fast jeder Strassenecke sei ein Bild, das erst knapp 20 Jahre existiere. Die der britischen kommt nach Ansicht von Experten zur rechten Zeit, denn nach vorsichtigen Schätzungen ist weltweit etwa eine Mrd. übergewichtig. Allein in der EU wird zur Erforschung der und ihrer Verhinderung in den kommenden Jahren ein Budget von 11,7 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. An der internationalen , bei der auch Seckl mitarbeitet, sind 26 aus 13 Ländern beteiligt.

Die britische Food Standards Agency will Lebensmittelhersteller dazu zwingen, nicht zu Adressaten von Lebensmittelreklamen zu machen. Denn zu den immanenten Problemen zählt EU-weit die rapide Zunahme von übergewichtigen Kindern und Jugendlichen. Zuerst wollen die aber die Hintergründe für den zunehmenden Appetit kennenlernen. “Bevor es Medikamente gegen die gibt, müssen wir die Hormonregulierung des Körpers, der Appetit und steuert, erforschen”, meint Seckl. Nach Angaben des Experten sind nur etwa zehn bis 15 Prozent der Übergewichtigen in der Lage mit Diäten das zu reduzieren. “Jedenfalls funktioniert es nicht, einfach zu sagen, dass sie weniger sollen”, führt Seckl aus.

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