Neuer Ansatz bei Asthma
Tags: Asthma, Gene, Immun, Immunsystem, Immunzellen, krank, Leiden, Mäuse, Medikament, Menschen, MS, Schmerz, T-Zellen, Wissenschaftler
Michael Lahn vom National Jewish Medical and Research Center in Denver entdeckte, dass bestimmte Zellen des Immunsystems eine wichtige Rolle bei den krampfartigen Verengungen der Atemwege spielen.
Durch äussere Reize, wie Allergene, kommt es bei Menschen, die an Asthma leiden, zu schmerzhaften Krämpfen der Atemwegsmuskulatur. Ein bestimmter Typ von Immunzellen, die gamma/delta-T-Zellen, sorgt
dafür, dass sich Atemwege und Lunge nach einem solchen Reiz wieder entspannen.
Diese Funktion der gamma/delta-T-Zellen entdeckten die Wissenschaftler zunächst bei Mäusen, die keine gamma/delta-T-Zellen produzieren können. Sie leiden unter Symptomen, die Asthma ähneln.
Untersuchungen an Patienten mit Lungenkrankheiten und Asthma zeigte, dass sie deutlich weniger gamma/delta-T-Zellen besitzen. Die Mediziner hoffen nun, durch Medikamente die Anzahl von gamma/delta-T-Zellen bei Asthmatikern zu erhöhen und so die Krämpfe zu lindern.
Die Forschungsergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Nature Medicine” vorgestellt.
Weitere Infos finden Sie hier …
Ähnliche Artikel
Eingabe 28. Juni 2004 um 8:30 in Newsarchiv
Drucken
| Trackback-URL | Bäder-Führer | Tags: Asthma, Gene, Immun, Immunsystem, Immunzellen, krank, Leiden, Mäuse, Medikament, Menschen, MS, Schmerz, T-Zellen, Wissenschaftler | Stumble it!
« rückwärts zu: Yoga Vidya e.V. - Infos und Kursangebote zu Yoga, Meditation und Ayurveda
vorwärts zu: Universitätsklinikum Charité Berlin »



