Der Bäder-Führer / Spa-Guide
Homepage Kurorte Kliniken Praxen Hotels Informationen Impressum Suchen  

werbung auf dem baeder-fuehrer.ch

Schlankhormon Leptin macht aus Fettzellen Fettverbrenner


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Forschern aus der Schweiz und den USA ist es gelungen, das gesamte Fettgewebe übergewichtiger innerhalb von zwei Wochen in fettverbrennendes Gewebe umzuwandeln. Die hatten mithilfe einer bei den die Menge des Proteins erhöht und damit eine dramatische Veränderung ausgelöst: Das Fettgewebe wurde nicht wie bei einer Diät abgebaut, sondern die Fettzellen veränderten sich so, dass sie selber das gespeicherte vollständig verbrannten. Darüber berichten die in der Fachzeitschrift (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1073/.0308258100).

ist schon seit etwa zehn Jahren bekannt und galt lange Zeit als die grosse Hoffnung für Übergewichtige. Es wird direkt von Fettzellen produziert und reguliert den Fettabbau und das Hungergefühl im . Fehlt es oder kann seine Wirkung, wie bei vielen Übergewichtigen festgestellt, nicht vermittelt werden, sind Heisshunger und verstärkte Fettproduktion die Folge. Wie genau den Abbau von Fettgewebe verstärkt, war jedoch bisher nicht bekannt.

Die Beobachtungen von Lelio Orci von der Genfer Universität und seinen Kollegen aus Dallas bringen nun Licht ins Dunkel. Nach der Erhöhung des Leptinspiegels übergewichtiger durch die fanden die Forscher eine dramatische Veränderung des Fettgewebes: Aus Fettspeicherzellen, die fast keine Stoffwechselaktivität zeigten, wurden Zellen, die praktisch kein mehr enthielten, dafür aber einen extrem aktiven und überdurchschnittlich viele Mitochondrien zeigten.

Diese hohe Dichte der kleinen Zellkraftwerke ermöglichte den transformierten Zellen, ihr eigenes abzubauen. Dieser Abbau verlief vollständiger als bei jeder Diät, bei der bestimmte Abbauprodukte über die ausgeschieden werden, schreiben die Forscher. Den ging es auch Wochen nach der hervorragend: Sie waren sehr aktiv und , lediglich ihr Appetit hatte etwas nachgelassen. Offensichtlich habe sich der gesamte der ehemaligen Fettzellen umgestellt, schreiben die . So waren die Eiweissstoffe, die beim Aufbau und Einlagern von eine Rolle spielen, in den umgewandelten Zellen stark vermindert, während die für den Fettabbau notwendigen verstärkt gebildet wurden. Auch der enorme Anstieg der Mitochondrienanzahl überraschte die Forscher.

Für die Entwicklung einer wirksamen gegen sei jedoch noch eine wichtige Frage ungeklärt, schreiben Orci und Kollegen. Manches Gewebe enthalte nämlich natürlicherweise Leptinkonzentrationen, die genauso hoch seien wie die in den Experimenten künstlich herbeigeführten. In diesen Fällen verursache das jedoch keine Veränderungen des Fettgewebes. Die Forscher vermuten, dass der Körper hier gegenreguliert, da das Speichern von für Notsituationen wichtig sei. Sollte es gelingen, diese Gegenregulation aufzuklären, könne dort möglicherweise eingegriffen und so eine für die immer weiter verbreitete gefunden werden.

Weitere Infos finden Sie hier …

 

« rückwärts zu: Yoga Vidya e.V. - Infos und Kursangebote zu Yoga, Meditation und Ayurveda

vorwärts zu: Universitätsklinikum Charité Berlin »

Noch keine Kommentare. Seien Sie doch der Erste?

Geben Sie Ihre Meinung ab ...

Sie müssen eingelogged sein um Kommentare zu schreiben.