Ungesättigte Fettsäuren halten Herz im Takt
Tags: Blut, Blutdruck, Blutgerinnung, Fett, Fettsäuren, gesund, Gesundheit, Herz, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Infarkt, Rhythmus, Säuren, Störungen, Wissenschaftler
Wer einmal die Woche fettigen Fisch isst, tut seinem Herz etwas Gutes: Das Fett im Fisch soll vor einem Herzinfarkt schützen. Das ist im Grunde nichts Neues. Ebenso wissen Wissenschaftler schon länger, was den Fisch so gesundheitsfördernd wirken lässt: die sogenannten n-3 mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Unbekannt blieb hingegen, wie diese Fettsäuren wirken. Die Untersuchungsergebnisse der letzten Jahre deuten auf einen überraschenden Mechanismus hin. John Stanley, unabhängiger Berater und Lektor am Trinity College in Oxford, beschreibt die Wirkungsweise in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Lipid Technology. Danach scheinen die n-3 mehrfach ungesättigten Fettsäuren das Herz im Takt zu halten: Sie schützen vor Herzrhythmusstörungen und senken die Wahrscheinlichkeit für ein Kammerflimmern. Kammerflimmern ist eine besondere Form der
Herzrhythmusstörung und die häufigste Ursache für einen Herzinfarkt. Bisher vermutete man, dass die ungesättigten Fettsäuren auf den Fettspiegel im Blutplasma, auf den Blutdruck oder die Blutgerinnung Einfluss nehmen und auf diese Weise das Herz gesund erhalten.
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