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Stammzellen verbessern die Herzleistung nach Infarkt


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Als Ursache werden hormonelle Effekte vermutet

Hannover (pte, 09. Jul 2004 12:33) - aus dem können nach einem die Auswurf-Leistung des Herzens verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Helmut Drexler von der Abteilung und Angiologie von der Medizinischen Hochschule Hannover www.mh-hannover.de/. In einer ersten randomisierten Untersuchung hat sein Forscherteam einen Vergleich zwischen der bislang üblichen mit einer zusätzlichen Stammzellenabgabe angestellt. Die öffneten zeitnah nach dem bei 30 Patienten das verschlossene Herzkranzgefäss mit einem , bei weiteren 30 Patienten führten sie nach einigen Tagen aus dem Knochmark entnommene über den dem Blutgefäss zu.
Als Ergebnis konnten sie sechs Monate nach der eine Erhöhung der Auswurf-Leistung der linken Herzkammer in der Stammzellgruppe um 6,7 Prozent verzeichnen. In der Vergleichsgruppe stieg die Pumpleistung nur um 0,7 Prozent. “Weitere Studien müssen nun zeigen, ob die Patienten dauerhaft von einer solchen profitieren”, erklärte Drexler.
Bei einem steigen die Überlebenschancen mit einem schnellen Öffnen der verschlossenen Arterie. Die Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr führt zu einem Absterben der , was meist schon vor dem Öffnen der Arterie erfolgt. Als Folge wird die Herzkammer umgebaut, sie weitet sich aus und die Pumpleistung wird reduziert. Experten vermuteten schon länger einen positiven Einfluss der auf die “Reparatur” des Muskelgewebes, bislang gab es aber keine randomisierten Studien, die einen tatsächlichen Vergleich zwischen der herkömmlichen und dem Einsatz von ermöglichten.
“Wir konnten zeigen, dass die Gabe von vier bis acht Tage nach den ersten Symptomen eines Herzinfarkts die gesamte Auswurf-Leistung der linken Herzkammer auch nach sechs Monaten deutlich verbessert”, führt Kai C. Wollert als Mitglied des Forschungsteams die Ergebnisse der aus. Zur genauen Wirkungsweise der gibt es jedoch nur Vermutungen: Wahrscheinlich handelt es sich um hormonelle Effekte, beispielsweise gefässbildende Faktoren, die die ausschütten. Dagegen zweifeln die Forscher an, dass sich die vor Ort in verwandeln. Laut Drexler sind nun grössere Studien notwendig, um herauszufinden, ob der Einsatz von auch langfristig positive Effekte erzeugt und ein späteres verhindern kann.

Weitere Infos finden Sie hier …

 

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