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Erhöhte Zuckerwerte könnten Alzheimer fördern.


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Ein gestörter Zuckerstoffwechsel mit erhöhten Insulinmengen im könnte ein Risikofaktor für sein: Amerikanische haben entdeckt, dass selbst ein relativ geringer Anstieg des Insulinspiegels die Mengen bestimmter Substanzen in und Gehirnflüssigkeit erhöht, die als Schlüsselfaktoren bei der von gelten. Die getesteten Insulinmengen entsprachen dabei in etwa denen, die bei Diabetikern oder mit Übergewicht auftreten.

Bereits in früheren Studien fanden Forscher Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen erhöhten Insulinwerten und einer gesteigerten Entzündungsaktivität im Körper. Entzündungsreaktionen stehen im , einer der Hauptauslöser für Alzheimersche Krankheit zu sein. Ein weiterer Verdächtiger dabei ist das so genannte Abeta-Peptid, das der Hauptbestandteil der typischen Proteinablagerungen im von Alzheimerpatienten ist: Ein Anstieg der Abeta-Konzentration im gilt ebenfalls als wichtiger Risikofaktor für .

Um den Zusammenhang zwischen diesen Faktoren genauer zu untersuchen, erhöhten die bei 16 gesunden älteren Freiwilligen künstlich die Insulinwerte. Anschliessend bestimmten sie die Konzentration verschiedener Entzündungsfaktoren und des Abeta-Peptids im und in der Gehirnflüssigkeit der Probanden. Das Ergebnis: Obwohl die Forscher den Insulinspiegel nur moderat beeinflusst hatten, stiegen sowohl Entzündungsfaktoren als auch Abeta sehr deutlich an.

Erhöhte Insulinspiegel sind typisch für mit oder einer so genannten Insulinresistenz, einer Vorstufe der . Sie gehen häufig mit anderen - oder --Erkrankungen wie einher. Besonders im Hinblick auf den dramatischen Anstieg dieser Krankheiten in der Bevölkerung sei der mögliche Zusammenhang mit einem gesteigerten Alzheimerrisiko bedenklich, schreiben die Forscher. Die Entdeckung könnte jedoch auch helfen, neue und effizientere Vorbeugungsmassnahmen gegen die bislang nicht heilbare Alzheimersche zu entwickeln.

Mark Fishel (Universität von Washington, Seattle) et al.: Archives of Neurology, Bd. 62, S. 1

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