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Helicobacter hinterlässt Spuren im Magen


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Bei einer erneuten Ansteckung treten die Folgen der Infektion sehr viel schneller und ausgeprägter auf

Eine mit reicht nicht in allen Fällen aus, um die Folgen einer Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori zu beseitigen: Amerikanische Forscher haben entdeckt, dass einige in der auch nach der Beseitigung der Erreger in Alarmbereitschaft bleiben. Infiziert sich der erneut mit den , bilden diese so genannten B-Zelle sehr viel schneller bösartige Tumoren als zuvor.

Das nur beim vorkommende Bakterium Heliobacter pylori besiedelt die . Dort führt es zu schweren Entzündungen und ist auch für die Bildung von Magenlymphomen verantwortlich, einer bestimmten Art von Magenkrebs. Die Forscher um Mueller infizierten nun Mäuse mit der mit H. pylori verwandten Bakterienart H. felis und ahmten so eine menschliche Heliobacterkrankheit nach. Die infizierten Tiere wurden in drei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe wurde nicht behandelt, die zweite Gruppe erhielt , welche die ausrotteten, und die dritte Gruppe wurde ebenfalls einer Antibiotikatherapie unterzogen, anschliessend aber erneut mit dem Erreger infiziert.

Bei 35 Prozent aller Mäuse verursachten die Erreger die bösartigen Magenlymphome, entdeckten die . Der Grad der Erkrankung war jedoch sehr unterschiedlich: Bei fast jedem zweiten der doppelt infizierten Tiere waren die Tumoren sehr stark ausgeprägt, während nur etwa ein Viertel der nicht behandelten Tiere die so genannten offenen Lymphome aufwies. Grund dafür seien die , die auch nach der Antibiotikabehandlung in den Mäusen noch vorhanden waren. Sie müssen in der überdauert haben, schliessen Mueller und ihre Kollegen aus ihren Beobachtungen. Patienten, die bereits ein Magenlymphom aufgrund einer Helicobacter-Infektion hinter sich haben, sollten daher sehr genau beobachtet und eine erneute Infektion sofort behandelt werden, empfehlen die Forscher.

Anne Mueller (Stanford-Universität) et al.: The American Journal of Pathology (Bd. 167, S. 797)

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