Der Bäder-Führer / Spa-Guide
Homepage Kurorte Kliniken Praxen Hotels Informationen Impressum Suchen  

werbung auf dem baeder-fuehrer.ch

Kaffee verbessert Kurzzeitgedächtnis


Tags: , , , , , , , , , , , ,

steigert Leistung des Arbeitsgedächtnisnetzwerkes

Innsbrucker Forscher haben nachgewiesen, dass nicht nur munter macht, sondern auch die Aktivität in jenem Hirnbereich steigert, der für Aufmerksamkeit und Konzentration innerhalb des Arbeitsgedächtnisnetzwerkes verantwortlich ist. Die Forscher um Florian Koppelstätter von der Universitätsklinik für Radiodiagnostik 2 an der Medizinischen Universität Innsbruck www.uibk.ac.at haben mit der funktionellen Magnetresonanztomographie deutliche Veränderungen feststellen können.

“Wir konnten zeigen, dass eine modulierende Wirkung auf bestimmte Hirnregionen innerhalb des Arbeitsgedächtnisnetzwerkes hat”, erklärt Koppelstätter im pressetext-Gespräch. 15 Freiwillige haben sich diesem Gedächtnistest unterzogen. Nach einer 24-stündigen koffeinfreien Phase wurde jeder Proband jeweils zweimal im MR-Scanner getestet, einmal ohne und einmal nach Gabe von 100 Milligramm rund 20 Minuten vor dem Experiment. 100 Milligramm entsprechen etwa zwei Tassen . “Das Ergebnis war verblüffend, denn wir konnten zeigen, dass jene Probanden, die zuvor zu sich nahmen, tendenziell schnellere Reaktionszeiten bei etwa gleich bleibender Trefferquote zeigten.”

“Wir konnten mit der funktionellen Magnetresonanztomographie feststellen, dass es unter zu einer vermehrten Aktivität im Frontallappen gekommen war”, führt der Radiologe aus. “Diese Region steuert innerhalb des Arbeits- oder Kurzzeitgedächtnis-Netzwerkes exekutive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Konzentration.” Probanden, die kein verabreicht bekommen hatten, wiesen keine Veränderungen in der Region auf. “Wir konnten mit der funktionellen Magnetresonanztomographie zeigen, dass parallel zur Verhaltensänderung einen Anstieg neuronaler Aktivität in bestimmten Bereichen des Hirns auslöst, die während einer Kurzzeitgedächtnisaufgabe aktiv sind”, so Koppelstätter. “Und das Kurzzeitgedächtnis wird häufig verwendet. Sei es nur dann, wen es um das Merken einer Telefonnummer geht.” Unklar bleibe allerdings weiterhin, welchen Effekt das auf die normale Hirnfunktion hat und ob es im regelmässigen Genuss zu einem Gewöhnungseffekt komme.

Nicht untersucht haben die wie lange diese vermehrte Aktivität anhält und ob sie dosisabhängig ist. “Die Forschungsergebnisse haben uns zu weiteren Untersuchungen inspiriert”, so Koppelstätter. Es wäre etwa interessant festzustellen, wie sich andere Substanzen wie etwa oder verschiedene Medikamente auswirken. Die funktionelle Magnetresonanztomographie sei dafür gut geeignet, da Aktivitäten im Hirn sichtbar gemacht werden, erklärt der Mediziner.

Weitere Infos finden Sie hier …

 

« rückwärts zu: Hirnliga e.V.

vorwärts zu: Wenn die Nieren akut versagen, hilft ein neues Blutwäscheverfahren »

Noch keine Kommentare. Seien Sie doch der Erste?

Geben Sie Ihre Meinung ab ...

Sie müssen eingelogged sein um Kommentare zu schreiben.