Der Bäder-Führer / Spa-Guide
Homepage Kurorte Kliniken Praxen Hotels Informationen Impressum Suchen  

werbung auf dem baeder-fuehrer.ch

Neuer Ansatz: Diabetes-Medikament könnte Alzheimer-Patienten helfen


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Forscher von GlaxoSmithKline (GSK) führen zurzeit Studien mit einem durch, der das Fortschreiten der Demenzkrankheit Morbus künftig verlangsamen könnte. Der Rosiglitazon, der in der Diabetesforschung entdeckt wurde, wird nun in Phase II-Studien auf Wirksamkeit und Verträglichkeit bei -Patienten getestet.

Ex-Präsident Ronald Reagan, die Schauspielerin Rita Hayworth, Fussballtrainer Helmut Schön und der Geiger Helmut Zacharias hatten eines gemeinsam: Alzhei-mersche Erkrankung. Dies ist eine Erkrankung des Gehirns, die vor allem im höheren Lebensalter auftritt. Die Krankheit beginnt häufig mit Vergesslichkeit und endet im Verlust der Erinnerung, der Sprache und der Identität. Der deutsche Neuropathologe und Psychiater Alois beschrieb 1906 erstmals die Symptome. Nach ihrem Tod entdeckte er im seiner Patientin Auguste Deter ungewöhnliche Eiweissablagerungen in und zwischen den Nervenzellen. Die -Krankheit ist für 70 Prozent aller Demenzerkrankungen im verantwortlich. Das Kieler Institut für Gesundheits-System- Forschung geht von bis zu 1,6 Millionen Betroffenen in Deutschland aus.

Die Krankheitsursache ist bisher noch nicht vollständig geklärt. Man weiss, dass die für die Krankheit typischen Ablagerungen (- Fibrillen und Plaques) Nervenzellen im zerstören und die Hirnmasse zum Schrumpfen bringen.

Da einmal zerstörte Nervenzellen nicht wieder repariert werden können, gibt es keine , die den Patienten von der Krankheit könnte. Bisher werden die Patienten mit Medikamenten, die die Gedächtnisleistung erhalten sollen, und begleitenden psychosozialen Massnahmen behandelt. Dabei können der Verlauf der Erkrankung verlangsamt und die Symptome gemildert, aber letztlich nicht aufgehalten werden.

GSK-Forscher wollen herausfinden, ob der Rosiglitazon, der seit fünf Jahren in der von Typ-2- eingesetzt wird, sich bei -Patienten positiv auf den Verlauf der Krankheit auswirken kann. Sie vermuten, dass Rosiglitazon nicht nur die Empfindlichkeit der Zellen für steigern und damit den Blutzuckerspiegel regulieren kann, sondern auch Entzündungen hemmen kann. “Um den Verlauf der Krankheit zu lindern oder gar zu stoppen, könnte der Ansatz, die allgemeinen Mechanismen des Morbus - wie etwa Entzündungsvorgänge - zu beeinflussen, versprechender sein als einzelne überträgerstoffe zu ersetzen”, so Dr. Michael Herschel, Leiter der Klinischen Forschung von GSK in Deutschland. Denn sowohl Entgleisungen des Blutzuckerspiegels als auch Entzündungsprozesse scheinen eine Rolle in der der -Krankheit zu spielen.

Bis Rosiglitazon bei -Patienten eingesetzt werden kann, müssen die Forscher noch weitere Studien durchführen. Zurzeit befindet sich Rosiglitazon in einer Phase II-, in der Wirksamkeit und Verträglichkeit nachgewiesen werden müssen. GSK Deutschland hat sich mit über 15 Prüfzentren an dieser massgeblich beteiligt.

Weitere Infos finden Sie hier …

 

« rückwärts zu: Hirnliga e.V.

vorwärts zu: Wenn die Nieren akut versagen, hilft ein neues Blutwäscheverfahren »

Noch keine Kommentare. Seien Sie doch der Erste?

Geben Sie Ihre Meinung ab ...

Sie müssen eingelogged sein um Kommentare zu schreiben.