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Neues Angriffsziel im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs


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der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg zeigen: Schlüsselgene beeinflussen aggressives Tumorwachstum

Die Bauchspeicheldrüsenkrebs bedeutet für drei Viertel der Betroffenen, dass die bislang einzige Chance auf , nämlich eine operative Entfernung des Tumors, nicht mehr möglich ist. Der Grund: Viele Patienten besuchen relativ spät den , da Pankreaskrebs erst zu einem fortgeschrittenen Stadium deutliche Symptome, wie z.B. eine Gelbsucht oder Oberbauchschmerzen, verursacht. Der aggressive hat dann bereits Tochtergeschwülste () im Körper der Patienten gestreut, die durch neu gebildete Blutgefässe ernährt werden.

Bisher ist nur wenig darüber bekannt, welche molekularen Prozesse hinter dem aggressiven Tumorwachstum bei Pankreaskrebs stecken. Ärzte und der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg (Geschäftsführender Direktor: Professor Dr. Dr. h.c. Markus W. Büchler) haben unter der Federführung von Dr. Peter Büchler nun Schlüsselgene in den identifiziert, die wesentlich zur Bildung von und neuen Blutgefässen beitragen. Ausserdem konnte das Heidelberger Team der Arbeitsgruppe von Professor Helmut Friess zeigen: Die Schlüsselgene unterstützen, dass der Bauchspeicheldrüsentumor in einwächst - eine Entwicklung, die für diese Krebsart charakteristisch ist und mit sehr starken einhergeht. Die erfolgreichen Arbeiten wurden in der Dezemberausgabe der renommierten amerikanischen chirurgischen Fachzeitschrift “Annals of Surgery” vorgestellt und diskutiert.

Die Erkenntnisse könnten einen Ansatzpunkt für neue Therapiemöglichkeiten bieten. “Wenn es uns gelingt, die veränderte Funktion dieser durch neue Medikamente zu normalisieren, könnten wir möglicherweise nicht nur das Tumorwachstum selbst, sondern auch die bisher schwer zu behandelnden Tumorschmerzen beeinflussen”, blickt Dr. Peter Büchler in die Zukunft.

Neue Blutgefässe versorgen / dringen in ein

Die so genannte Jagged-Genfamilie kodiert die Information für bestimmte Eiweissstoffe (Rezeptoren), welche an der Zelloberfläche von verankert sind. Die konnten nachweisen, dass die Rezeptorgene in Pankrastumorzellen gehäuft vorkommen. Die verstärkt gebildeten Rezeptoren setzen in den eine Kaskade von Enzymen und Botenstoffen in Gang, die sicherstellen, dass das Krebsgeschwulst mit Blutgefässen und somit mit überlebenswichtigen Stoffen versorgt wird - die Grundlage für stetiges Tumorwachstum sowie Metastasenbildung. “Ausserdem trägt diese Signalkaskade dazu bei, dass die sich wie Magnete an anlagern, um in sie einzudringen”, erklärt Dr. Peter Büchler.

Die veränderte Funktion der Jagged- schafft dem jedoch nicht nur einen Wachstumsvorteil gegenüber gesundem Zellgewebe. Die Forscher vermuten, dass sie auch für die des Tumors gegenüber und Radiotherapie verantwortlich ist. Ein Grund dafür, weshalb immer noch fast 90 Prozent aller Patienten innerhalb der ersten fünf Jahre nach Diagnosestellung sterben.

Suche nach Genblockern hat begonnen / Auszeichnung durch “European Pancreatic Club”

Weitere Untersuchungen sind nötig, um die molekularen Prozesse im Detail zu entschlüsseln, die den so aggressiv machen. “Die Jagged-Genfamilie scheint jedoch ein effektiver Angriffspunkt im Kampf gegen Tumorwachstum und zu sein”, erklärt Dr. Peter Büchler. Deshalb verfolgen die Forscher nun das Ziel, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Jena einen zu entwickeln, der die Jagged- blockiert. “Durch unsere Ergebnisse sind wir einen Schritt weiter, Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs in Zukunft eine verbesserte anbieten zu können.”

Weitere Infos finden Sie hier …

 

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