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Schutz vor der Alzheimer Krankheit - Funktion eines von Nervenzellen gebildeten Moleküls entdeckt


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Warum erkrankt ein Mensch im an , ein anderer aber nicht? des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben darauf jetzt eine mögliche Antwort gefunden. In Zusammenarbeit mit Forschern in Dänemark und den USA haben sie entdeckt, dass ein von Nervenzellen gebildetes Molekül, in der Fachsprache sorLA (engl. für: sorting -related receptor) genannt, die der Eiweissablagerungen im beeinflusst, die charakteristisch für die Krankheit sind. Die Arbeit von Olav M. Andersen und Prof. Thomas Willnow (beide MDC) sowie Anders Nykjær (Universität Aarhus, Dänemark) hat jetzt die amerikanische Fachzeitschrift * (doi: 10.1073) veröffentlicht.

Die Ablagerungen oder Plaques im von Patienten bestehen aus Eiweissbruchstücken, Amyloid-beta Peptide genannt, die aus dem Amyloid-Vorläufer- (engl. Abk. APP) entstanden sind und sich im Laufe vieler Jahre im ablagern. Diese Plaques zerstören die Nervenzellen betroffener , was zu einem unheilbaren geistigen Verfall führt. Schätzungen zufolge leidet die Hälfte der über 85 Jahre an dieser Erkrankung. Weshalb APP in Bruchstücke wie das Amyloid-beta Peptid gehackt wird, ist zurzeit noch völlig unbekannt.

Wie Prof. Willnow und seine Kollegen nun zeigen konnten, bindet sorLA, das als Transportprotein in Nervenzellen arbeitet, normalerweise an APP und verhindert so dessen Abbau in das Amyloid-beta Peptid. veränderte Mäuse, die kein sorLA mehr bilden können, zeigen entsprechend vermehrte Amyloid-beta Peptid Bildung. Bei ihnen wird verstärkt APP zerstückelt. Daraufhin untersuchten die Forscher Gehirne verstorbener -Patienten und von , die nicht an erkrankt waren. Sie stellten fest, dass die Nervenzellen der -Kranken kein sorLA gebildet hatten, die der Nicht- Betroffenen aber sehr wohl. Das deutet darauf hin, dass das mancher kein oder sehr wenig sorLA produziert und dass die ungebremste Produktion von Amyloid-beta Peptid in diesen Patienten ein Risikofaktor zur von sein könnte. Als nächstes wollen die Forscher deshalb jetzt nach Substanzen suchen, die die Produktion von sorLA in solchen fördert, die kein oder sehr wenig sorLa bilden, und hoffen, dass es in Zukunft möglich sein wird, die der gefährlichen Ablagerungen im zu vermindern.

Weitere Informationen: www.mdc-berlin.de/ueber_das_mdc/presse/index.htm />
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