Union: Mutter-Kind-Kuren müssen Pflichtleistung werden
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Die Union hat gefordert, Mutter-Kind-Kuren von der Regel- in die Pflichtversorgung der gesetzlichen Krankenkassen zu überführen. Dafür wolle die Bundestagsfraktion die notwendigen gesetzlichen Schritte kurzfristig prüfen, kündigte die Vorsitzende der Fraktions-Arbeitsgruppe Gesundheit, Annette Widmann-Mauz (CDU), am Donnerstag in Berlin an. Die Bewilligungspraxis der Krankenkassen in dem Bereich nannte die Politikerin nicht nachvollziehbar.
In einer internen Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses am Mittwoch hatten Experten beklagt, dass die Krankenkassen mittlerweile durchschnittlich 35 Prozent der Anträge auf Mutter-Kind-Kuren ablehnten. Zudem ging die Zahl der Bewilligungen nach Angaben der Bundesregierung von 1999 bis 2004 von rund 229.000 auf 131.000 zurück. Allein im ersten Quartal 2006 hätten die Kassen ihre Ausgaben für diesen Bereich um 26,7 Prozent reduziert.
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Eingabe 29. Juni 2006 um 8:49 in Gesundheitswesen, Therapien
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