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Das Projekt Hannibal, der Fall Barschel
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Zink


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Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement und nach Eisen das zweithäufigste im menschlichen Organismus. In seiner Bedeutung für den Menschen ist es erst in den letzten 30 bis 40 Jahren systematisch erforscht worden. Als zentraler Bestandteil von über 300 Enzymen (Biokatalysatoren), die für das Starten und Stoppen nahezu aller Stoffwechselprozesse zuständig sind, ist Zink unentbehrlich.

Wo kommt Zink vor?

Wichtige Zinkquellen sind Fleischwaren, Milchprodukte, Eier und Getreideprodukte. Sie liefern 80 Prozent des Zinks aus Nahrungsmitteln. Die Verwertbarkeit des Spurenelements ist dabei von der Art der aufgenommenen Nahrung abhängig. Tierische Lebensmittel tragen im Gegensatz zu ballaststoffreicher, phytinsäurehaltiger pflanzlicher Kost verstärkt zur Zinkaufnahme bei.

Zufuhrempfehlung/Bedarf

Da Zink vom Körper nicht selbst gebildet werden kann, muss es mit der Nahrung zugeführt werden. Der Zinkbestand im Organismus eines gesunden Menschen beträgt zirka 2 g, wobei sich ungefähr 70 % davon in Knochen, Haut und Haaren befinden. Laut Weltgesundheits-Organisation (WHO) gehört Zink zu den Haupt-Mangelelementen.
Eine kontinuierliche Zinkzufuhr ist nötig, da der Körper keine großen Zinkspeicher zur Mobilisierung bei Mangelversorgung enthält.
Empfohlene Zufuhr von Zink Alter m (mg/Tag) w (mg/Tag)
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Säuglinge
0 bis unter 12 Monate 1 – 2 1 – 2

Kinder
1 bis unter 4 Jahre 3 3
4 bis unter 7 Jahre 5 5
7 bis unter 10 Jahre 7 7
10 bis unter 13 Jahre 9 7
13 bis unter 15 Jahre 9,5 7

Jugendliche und Erwachsene
15 und älter 10 7
Schwangere 10
Stillende 11

Symptome eines Zinkmangels

Zinkmangel führt zu einer Vielzahl von biochemischen und zellulären Veränderungen im Körper.

Nebenwirkungen

Oral aufgenommene Zinkverbindungen sind wenig toxisch. Erst die Aufnahme von 1-2 Gramm Zinksulfat führt zu Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen oder Durchfall.

wellnes

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