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Eisenüberschuss: Neuer Nutzen für altes Medikament


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Bekanntes löst in Organen gespeichertes

Überschüssiges , das sich in Organen ablagert und im schlimmsten Fall schwere gesundheitliche Schäden verursacht, könnte in Zukunft mit des Blutdruckmittels Nifedipin entfernt werden.

In Versuchen mit Mäusen haben Forscher das , das sich in der angesammelt hatte, mit dem Präparat verstärkt mobilisiert und damit dessen Ausscheidung erhöht. Über ihre Ergebnisse berichten die in der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Medicine www.nature.com/nm/index.html.

“Wir wussten, dass bestimmte Veränderungen des Genoms bei Mäusen eine Mutation des Moleküls DMT-1 verursachen”, sagt Martina Muckenthaler von der Universitätsklinik für -und Jugendmedizin Heidelberg www.klinikum.uni-heidelberg.de/Klinik-fuer-Kinder-und-Jugendmedizin.760.0.html im pressetext-Interview. DMT-1 transportiert durch die Zellmembran. “Die Mutation führt dazu, dass der Eisentransport gehemmt, aber der Calciumtransport verstärkt wird. Wir wollten deshalb wissen, ob sich dieser Effekt beeinflussen lässt.”

Bei ihrer Fahndung stiessen die auf das Nifedipin, das eigentlich den regulieren soll. Bei Mäusen beeinflusst Nifedipin allerdings auch den Eisentransport, indem er ihn um das Zehn- bis Hundertfache beschleunigt. Gleichzeitig blockiert das auch jene Membrankanäle, die Zufluss von Calcium in den Zellen steuern. Der genaue Wirkungsmechanismus dieses Effekts ist allerdings noch nicht bekannt. “Trotzdem eröffnet uns dieses Ergebnis die Möglichkeit Nifedipin als neues bei angeborenen Eisenspeicherkrankheiten und anderen Eisensüberschuss-Störungen zu testen”, sagt Gunther Weiss von der Medizinischen Universität Innsbruck www.i-med.ac.at/mypoint/ . “Wenn wir die genauen molekularen Mechanismen verstehen, wäre dies ein grosser Schritt in Richtung Therapieentwicklung, die bei Patienten angewandt werden kann.” Zuvor müsse Nifepidin allerdings pharmakologisch gezielt angepasst werden, um den Effekt des Präparats auf den Eisenstoffwechsel von seiner bereits bekannten Wirkung auf den zu trennen.

Generell ist ein wichtiger Baustein des Blutfarbstoffs in den roten Blutkörperchen. Ein ständiger Überschuss aktiviert allerdings Radikale, welche die Zellenhüllen und die auf der gespeicherten genetischen Informationen im Nukleus der Zelle schädigen. Die Folge: genetische Mutationen, die im schlimmsten Fall auslösen können. Ein permanenter überschuss wird durch die verursacht, von der etwa einer von 300 Europäern betroffen ist.

 

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