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Migräne: Zu wenige Patienten nutzen die Möglichkeiten der Prophylaxe


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Nur ein Bruchteil der Patienten, die von einer vorbeugenden Migränebehandlung profitieren könnten, nutzen diese Möglichkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische . “Auch in Deutschland beugen viel zu wenig Patienten den Attacken vor”, kommentieren die Kopfschmerzexperten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) in den Kopfschmerz-News, dem Mitgliederorgan der Gesellschaft.

17 Prozent der und fünfeinhalb Prozent der Männer in den USA an Migräne. Dies haben US-Forscher bei einer gross angelegten Umfrage herausgefunden. Diese Häufigkeit entspricht etwa den europäischen Zahlen. “Knapp 40 Prozent der Patienten wären ? aufgrund der Häufigkeit und Schwere der Attacken ? für präventive Massnahmen geeignet, aber nur ein Drittel davon gebraucht diese”, berichten die Fachleute der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in den Kopfschmerz-News. In Europa sei der Anteil dieser Patienten sogar noch geringer, etwa sechs Prozent.

Entscheidend für die Migräneprophylaxe ist der Leidensdruck des Patienten. Wenn die Patienten unter häufigen Migräneanfällen , wenn die Akutbehandlung nicht die erwünschte Linderung bringt, kann eine öse Prophylaxe in Verbindung mit nicht-ösen Strategien Häufigkeit, Dauer und Schwere der Anfälle reduzieren. Die dazu eingesetzten Medikamente sind keine .
Migräneprophylaktika der ersten Wahl sind die Betablocker Metoprolol und Propranolol, der Kalzium-Antagonist Flunarizin und die Antikonvulsiva Valproinsäure (off-label-Gebrauch) und Topiramat.

Die öse Prophylaxe sollte mit nicht-ösen Strategien kombiniert werden. Hier lautet die Empfehlung der Experten: Dreimal 30 Minuten wie , oder Radfahren pro Woche kombiniert mit verhaltensmedizinisch-psychologische Methoden, etwa Entspannungsübungen wie der progressiven Muskelrelaxation nach Jacobsen.

 

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