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	<title>Bäder-Führer Weblog</title>
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	<description>Der Bäder-Führer Weblog - Ein Weblog zu Gesundheit und Wellness</description>
	<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:09:30 +0000</pubDate>
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		<title>Horror vor der Zahnbehandlung: Mit Verhaltenstherapie gegen den Angstkreislauf</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>

		<category><![CDATA[Zahnarzt]]></category>

		<category><![CDATA[Zahnbehandlung]]></category>

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F&#252;r so manchen geh&#246;rt der Besuch beim Zahnarzt zu den l&#228;stigen Pflichten, denen man von Zeit zu Zeit und manchmal auch notgedrungen nachkommen muss. F&#252;r einige Menschen aber ist schon der blo&#223;e Gedanke an den Zahnarztstuhl oder den Geruch in der Praxis der reinste Horror. Menschen mit Zahnbehandlungsangst halten Zahnschmerzen oft jahrelang aus, versuchen sie [...]]]></description>
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<p>F&#252;r so manchen geh&#246;rt der Besuch beim Zahnarzt zu den l&#228;stigen Pflichten, denen man von Zeit zu Zeit und manchmal auch notgedrungen nachkommen muss. F&#252;r einige Menschen aber ist schon der blo&#223;e Gedanke an den Zahnarztstuhl oder den Geruch in der Praxis der reinste Horror. Menschen mit Zahnbehandlungsangst halten Zahnschmerzen oft jahrelang aus, versuchen sie vor anderen zu verbergen und bek&#228;mpfen sie mit Schmerzmitteln. Wenn sich der Zustand der Z&#228;hne weiter verschlechtert, wird die H&#252;rde, zum Zahnarzt zu gehen oder &#252;berhaupt nur einen Termin auszumachen, noch h&#246;her und ein Teufelskreis beginnt – das m&#252;sste jedoch nicht sein. „Mit einer Verhaltenstherapie und in Zusammenarbeit mit geschulten Zahn&#228;rzten k&#246;nnen wir heute die Dentalphobie sehr gut behandeln“, sagt Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Hiller vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universit&#228;t Mainz. „Auch, wenn sie in Kombination mit anderen Problemen auftritt.“ Einer Studie zufolge, ist f&#252;r Menschen mit einer sogenannten Blut-, Spritzen und Verletzungsphobie die Angst vor dem Zahnarzt besonders gro&#223;.</p>
<p>In Deutschland leben laut Sch&#228;tzungen rund 12 Millionen Menschen unter Dentalphobie, wie die Zahnbehandlungsangst auch genannt wird. Sie gehen entweder gar nicht oder nur mit extrem gro&#223;er Angst zum Zahnarzt. Viele von ihnen haben bis zum ersten Besuch bei einem Arzt oder einer therapeutischen Praxis einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, der von R&#252;ckzug und gesellschaftlicher Isolation, Verheimlichungen vor der Familie, &#196;ngsten im Beruf bis hin zu Selbstmordgedanken gepr&#228;gt sein kann. Auch zahnarzterprobten Patienten steht beim Bohren, Schleifen und Spritzen schon mal der Schwei&#223; auf der Stirn. F&#252;r Dentalphobiker kann bereits der Griff zum Telefon, um einen Arzttermin auszumachen, eine un&#252;berwindliche H&#252;rde sein. Das Vermeidungsverhalten m&#252;ndet oft in einen Angstkreislauf, der dazu f&#252;hrt, dass Patienten zehn, gar zwanzig Jahre lang keinen Zahnarzt aufsuchen und die st&#228;ndigen Zahnschmerzen mit Tabletten oder Alkohol bek&#228;mpfen.</p>
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<p>Aus fr&#252;heren Untersuchungen in Bochum ist bekannt, dass junge Leute mehr Angst haben vor dem Zahnarzt als &#228;ltere und Frauen mehr als M&#228;nner, wobei meist ein fr&#252;heres schmerzhaftes Erlebnis beim Zahnarzt die Ursache daf&#252;r ist. In ungef&#228;hr einem Viertel der F&#228;lle geht die Zahnbehandlungsangst auch mit der Angst vor Spritzen einher, wie eine Diplomarbeit von Maria Weigel an der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie des Psychologischen Instituts in Mainz zeigte.<br />
Menschen mit einer Blut-, Spritzen- und Verletzungsphobie empfinden die angstausl&#246;senden Reize der Zahnbehandlungsangst noch st&#228;rker als andere Dentalphobiker. Bei der Studie wurden 132 Frauen und 68 M&#228;nner zwischen 18 und 80 Jahren befragt. 25 bis 30 Prozent dieser Befragten, so zeigte sich, konnten den Zahnarzt nicht angstfrei besuchen.</p>
<p>Mit Hilfe einer Verhaltenstherapie kann die Angst &#252;berwunden und der Kreislauf aus Vermeidungsverhalten und immer gr&#246;&#223;eren Zahnproblemen durchbrochen werden. Der Patient oder die Patientin geht dabei zun&#228;chst gemeinsam mit dem Therapeuten der Frage nach, wie die Zahnbehandlungsangst entstanden ist und aufrechterhalten wurde. „Am Anfang steht eine genaue Anamnese und Verhaltensanalyse“, erkl&#228;rt Hiller. „Wann war der Patient zuletzt beim Zahnarzt? Wie hat er das erlebt? Welches Vermeidungsverhalten zeigt er? Was st&#246;rt ihn beim Zahnarztbesuch besonders?“ Anhand der Antworten stellt der Therapeut eine Angsthierarchie auf, an der die verhaltenstherapeutische Behandlung ansetzt: Der Patient wird nach und nach mit verschiedenen angstausl&#246;senden Situationen konfrontiert, wie dem Betrachten und sp&#228;ter dem Ber&#252;hren eines Zahnarztbesteckes, und lernt so, sich der Angst auszusetzen. Ist der Patient dazu bereit, folgt der Gang in die Zahnklinik, zuerst vielleicht nur als Zuschauer und sp&#228;ter dann zur eigenen Behandlung – mit Erfolg, wie die F&#228;lle an der Poliklinischen Institutsambulanz der Universit&#228;t Mainz zeigten.</p>
<p>Literatur:<br />
Maria Weigel: Der Zusammenhang zwischen Zahnbehandlungsphobie und Blut-, Spritzen- und Verletzungsphobie ( 2007)</p>
<p>Kontakt und Informationen:<br />
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Hiller<br />
Psychologisches Institut<br />
Abt. Klinische Psychologie und Psychotherapie Johannes Gutenberg-Universit&#228;t Mainz<br />
Tel. 06131 39-22344<br />
Fax 06131 39-24623<br />
E-Mail: <a href="mailto:hiller@uni-mainz.de" title="mailto:hiller@uni-mainz.de">hiller@uni-mainz.de</a></p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter<br />
<a href="http://www.klinische-psychologie-mainz.de/" title="http://www.klinische-psychologie-mainz.de/" target="_blank">www.klinische-psychologie-mainz.de/</a></p>
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		<item>
		<title>Vom Atemgift zum Hoffnungstr&#228;ger f&#252;r die Medizin</title>
		<link>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/05/05/vom-atemgift-zum-hoffnungstraeger-fuer-die-medizin/</link>
		<comments>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/05/05/vom-atemgift-zum-hoffnungstraeger-fuer-die-medizin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 15:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>

		<category><![CDATA[Kohlendioxid]]></category>

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		<description><![CDATA[

Es ist ein heimt&#252;ckisches Atemgift – man kann es weder sehen, schmecken noch riechen. Wer es unbemerkt einatmet, den kann es das Leben kosten: Kohlenmonoxid. Das Gas entsteht bei Schwelbr&#228;nden und kommt beispielsweise in Autoabgasen vor. Und doch sehen Mediziner und Grundlagenforscher weltweit in dem t&#246;dlichen Gas derzeit einen gro&#223;en Hoffnungstr&#228;ger f&#252;r die Medizin.
„Kohlendioxid wird [...]]]></description>
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<p>Es ist ein heimt&#252;ckisches Atemgift – man kann es weder sehen, schmecken noch riechen. Wer es unbemerkt einatmet, den kann es das Leben kosten: Kohlenmonoxid. Das Gas entsteht bei Schwelbr&#228;nden und kommt beispielsweise in Autoabgasen vor. Und doch sehen Mediziner und Grundlagenforscher weltweit in dem t&#246;dlichen Gas derzeit einen gro&#223;en Hoffnungstr&#228;ger f&#252;r die Medizin.</p>
<p>„Kohlendioxid wird im K&#246;rper selbst produziert“, erl&#228;utert Prof. Dr. Stefan H. Heinemann von der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena. „Dort kann es durchaus positive Wirkungen entfalten“, so der Lehrstuhlinhaber f&#252;r Biophysik weiter. Kohlenmonoxid, das beim Abbau des k&#246;rpereigenen Blutfarbstoffs H&#228;moglobin frei wird, f&#252;hre beispielsweise zur Weitung von Blutgef&#228;&#223;en. Das wirkt blutdrucksenkend und kann die Durchblutung von inneren Organen, wie Leber oder Nieren verbessern.</p>
<p>„Diese positiven Effekte sind erst seit kurzer Zeit &#252;berhaupt bekannt“, so Prof. Heinemann. Der Biophysiker und sein Team haben gemeinsam mit Kollegen der University of Pennsylvania in Philadelphia nun erste Anhaltspunkte daf&#252;r gefunden, worauf diese Wirkung beruht.<br />
„Wir konnten zeigen, dass Kohlenmonoxid direkt an einen sogenannten Ionenkanal bindet“, erl&#228;utert Heinemann. Ionenkan&#228;le sind Eiwei&#223;molek&#252;le, die verschlie&#223;bare Poren in Zellmembranen bilden. Auf bestimmte zellul&#228;re Signale hin &#246;ffnen sich die Kan&#228;le und lassen bestimmte Ionen passieren. So auch im Falle des Kanals, an den sich Kohlenmonoxid bindet. „Durch die Bindung &#246;ffnet sich der Kanal und l&#228;sst Kalium-Ionen aus den Zellen ausflie&#223;en“, so Heinemann. In den Zellen von Blutgef&#228;&#223;en, wo diese Ionenkan&#228;le vorkommen, f&#252;hrt der Kaliumausstrom zur Erschlaffung der Gef&#228;&#223;w&#228;nde.</p>
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<p>Ihre Ergebnisse haben die Forscher aus Jena und Philadelphia k&#252;rzlich in den renommierten Fachzeitschriften „Nature Structural and Molecular Biology“ und „Proceedings of the National Academy of Sciences“ ver&#246;ffentlicht und damit unter ihren Fachkollegen f&#252;r Aufsehen gesorgt. „Hier &#246;ffnet sich ein ganz neues Forschungsgebiet“, schw&#228;rmt Prof. Heinemann, der dieses Thema in den kommenden Jahren von Jena aus intensiv bearbeiten will. Dazu hat sich mittlerweile eine interdisziplin&#228;re Arbeitsgruppe gebildet, an der neben Heinemanns Team auch Chemiker und Biochemiker der Uni Jena und des Instituts f&#252;r Photonische Technologien (IPHT) sowie Neurologen und Intensivmediziner des Jenaer Uniklinikums beteiligt sind. „Uns interessiert z. B. Die Frage wie die Konformations&#228;nderung aussieht, die Kohlenmonoxid durch seine Bindung an den Ionenkanal ausl&#246;st“, erl&#228;utert Prof. Heinemann.</p>
<p>Auch die Frage, unter welchen Bedingungen Kohlenmonoxid im K&#246;rper entsteht, wollen die Forscher beantworten.</p>
<p>Auch wenn dies zun&#228;chst reine Grundlagenforschung sein wird, birgt das Wissen um die Wirkungen von Kohlenmonoxid gro&#223;es Potenzial f&#252;r die klinische Anwendung. „Wie aus Tierversuchen hervorgeht, nimmt Kohlenmonoxid auch Einfluss auf das Immunsystem“, so Heinemann. So hat sich beispielsweise gezeigt, dass das Gas die Absto&#223;ung von Organtransplantaten verringern kann. Ob dieser Effekt ebenfalls auf der von ihm und seinen amerikanischen Kollegen entdeckten Wechselwirkung von Kohlenmonoxid mit Ionenkan&#228;len zur&#252;ckzuf&#252;hren sei, bleibt noch zu kl&#228;ren.</p>
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		<item>
		<title>Reifepr&#252;fung f&#252;r Stammzellen</title>
		<link>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/05/05/reifepruefung-fuer-stammzellen/</link>
		<comments>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/05/05/reifepruefung-fuer-stammzellen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>

		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Stammzellen k&#246;nnen sich in 220 unterschiedliche K&#246;rperzellen verwandeln. Die Entwicklungswege dieser Zellen lassen sich nun systematisch beobachten und untersuchen: Mit zwei neuen Apparaten, die die Bedingungen im menschlichen K&#246;rper m&#246;glichst genau nachbilden.
Stammzellen sind Multitalente: Sie k&#246;nnen 220 unterschiedliche Ent- wicklungswege einschlagen und sich in entsprechend viele spezialisier- te K&#246;rperzellen verwandeln. Diese F&#228;higkeit zur Differenzierung wollen [...]]]></description>
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<p>Stammzellen k&#246;nnen sich in 220 unterschiedliche K&#246;rperzellen verwandeln. Die Entwicklungswege dieser Zellen lassen sich nun systematisch beobachten und untersuchen: Mit zwei neuen Apparaten, die die Bedingungen im menschlichen K&#246;rper m&#246;glichst genau nachbilden.</p>
<p>Stammzellen sind Multitalente: Sie k&#246;nnen 220 unterschiedliche Ent- wicklungswege einschlagen und sich in entsprechend viele spezialisier- te K&#246;rperzellen verwandeln. Diese F&#228;higkeit zur Differenzierung wollen sich Biologen und Mediziner zunutze machen, um gezielt Herz-, Haut- oder Nervenzellen f&#252;r die Therapie verschiedener Krankheiten zu ge- winnen. Doch die derzeit praktizierten Techniken der Stammzellkultur sind noch wenig effizient. Welcher Anteil einer Stammzell-Mischung verwandelt sich in welche K&#246;rperzellen? Und unter welchen Bedingungen? „Wir brauchen Ger&#228;tesysteme, die immer wieder dasselbe machen und so statistisch abgesicherte Daten liefern“, sagt Prof. G&#252;nter Fuhr, Leiter des Fraunhofer-Instituts f&#252;r Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert.</p>
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<p>Zwei Prototypen von Apparaten zur Stammzelldifferenzierung erm&#246;glichen es erstmals, komplexe Entwicklungswege dieser Zellen systematisch zu untersuchen. Sie sind das Ergebnis des internationalen Projekts „CellPROM“ - „Cell Programming by Nanoscaled Devices“, das die Europ&#228;ische Union mit 16,7 Millionen Euro gef&#246;rdert hat und das das IBMT koordinierte. „Die derzeit &#252;bliche Zellkultur ist zu weit weg von der nat&#252;rlichen Situation“, sagt Daniel Schmitt, Projektkoordinator von CellPROM. Denn im K&#246;rper kommen die Stammzellen mit gel&#246;sten N&#228;hr- und Signalstoffen und einer Vielzahl unterschiedlicher Zellen in Ber&#252;hrung: Millionen von Proteinen sitzen in oder auf den Zellmembranen und regen Stammzellen dazu an, sich in spezialisierte Zellen zu verwandeln. „Wir wollen den Stammzellen im Labor eine Oberfl&#228;che anbieten, die den Zellmembranen m&#246;glichst &#228;hnlich ist“, erkl&#228;rt Schmitt: „Dazu hat das Konsortium verschiedene Verfahren entwickelt, mit denen sich unterschiedliche Biomolek&#252;le effizient auf zellvertr&#228;gliche Oberfl&#228;chen bringen lassen.“</p>
<p>In den beiden Automaten – MagnaLab und NazcaLab – kommen die Stammzellen in definierter Weise mit den Signalfaktoren in Kontakt: Im MagnaLab wachsen mehrere hundert Zellen auf Kultursubstraten, die mit Biomolek&#252;len beschichtet sind. Im NazcaLab schwebt eine Vielzahl einzelner Zellen, von N&#228;hrl&#246;sung umsp&#252;lt, in parallelen Kan&#228;len und trifft dort auf Mikropartikel, die mit Signalfaktoren best&#252;ckt sind.<br />
„&#220;ber ein Mikroskop und eine Kamera dokumentieren wir in Zeitrafferaufnahmen, wie sich einzelne Zellen teilen und differenzieren“, sagt Schmitt. Dass sich die Multitalente von Oberfl&#228;chensignalen dazu anregen lassen, sich in spezialisierte Zellen zu verwandeln, belegten die Forscher an etwa 20 unterschiedlichen Zellmodellen.</p>
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		<item>
		<title>Diabetiker brauchen keine speziellen Nahrungsmittel und Getr&#228;nke</title>
		<link>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/05/05/diabetiker-brauchen-keine-speziellen-nahrungsmittel-und-getraen-ke/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>

		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[

Grundprinzip der Di&#228;t von Diabetikern war jahrelang ein striktes Verbot von Zuckern. Infolge-dessen wurden Lebensmittel produziert, die speziell f&#252;r Diabetiker geeignet sein sollten und weniger Zucker oder Zuckeraustauschstoffe enthielten. Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ist dieses ern&#228;hrungsphysiologische „Verbot“ jedoch hinf&#228;llig: Die Ern&#228;hrungsempfehlungen zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes mellitus &#228;hneln vielmehr denen f&#252;r die Allgemeinbev&#246;lkerung.
Denn Diabetes [...]]]></description>
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<p>Grundprinzip der Di&#228;t von Diabetikern war jahrelang ein striktes Verbot von Zuckern. Infolge-dessen wurden Lebensmittel produziert, die speziell f&#252;r Diabetiker geeignet sein sollten und weniger Zucker oder Zuckeraustauschstoffe enthielten. Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ist dieses ern&#228;hrungsphysiologische „Verbot“ jedoch hinf&#228;llig: Die Ern&#228;hrungsempfehlungen zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes mellitus &#228;hneln vielmehr denen f&#252;r die Allgemeinbev&#246;lkerung.<br />
Denn Diabetes mellitus ist nicht nur eine „Zuckerkrankheit“, also eine Erkrankung des Koh-lenhydratstoffwechsels, sondern hat auch St&#246;rungen des Protein- und des Fettstoffwechsels zur Folge. Deshalb sind die Ziele der Diabetes-Therapie normale Blutzuckerwerte aber auch optimierte Blutfettwerte, normaler Blutdruck und normales K&#246;rpergewicht. Diese lassen sich durch bestimmte Ern&#228;hrungsma&#223;nahmen positiv beeinflussen. Dazu geh&#246;rt es, reichlich Ballaststoff- und vitaminreiche Nahrungsmittel zu essen. Obst, Gem&#252;se und Salat sowie H&#252;lsenfr&#252;chte und Vollkornprodukte sollten t&#228;glich aufgenommen werden. Der Verzehr von fetten Wurst- und K&#228;sesorten dagegen ist zu vermeiden, ebenso von Schokolade, Kuchen, Geb&#228;ck und Kartoffelchips. Milchprodukte sollten fettarm sein und zum Kochen &#214;le anstelle von festen, tierischen Fetten wie Butter benutzt werden. Gleichzeitig sollte die Menge an Kochsalz in der t&#228;glichen Nahrung begrenzt, zu gro&#223;e Mahlzeiten vermieden und Alkohol ma&#223;voll konsumiert werden. Wichtigste Vorbeugungsma&#223;nahme ist neben einer gesunden, kalorienreduzierten Ern&#228;hrung die t&#228;gliche Bewegung. Speziell auf die Bed&#252;rfnisse von Diabetikern ausgerichtete und als „Diabetiker geeignet“ deklarierte Lebensmittel sind damit entbehrlich.<br />
Das gilt auch f&#252;r Genussmittel wie Bier, Weine und Schaumweine, die mit einer diabetiker-freundlichen Produktion beworben werden. Diesen Genussmitteln wird, nach Abschluss des G&#228;rprozesses, unter anderem Zucker zugesetzt. </p>
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</script></p>
<p>Daf&#252;r wird bei Produkten, die als „Diabetiker geeignet“ ausgelobt sind, Fruktose verwendet, ein Fruchtzucker, der in Honig und Obst vorkommt. Seine S&#252;&#223;kraft ist um 20 % h&#246;her als die von herk&#246;mmlichem Zucker, und er soll f&#252;r Diabetiker besser geeignet sein.<br />
Ob Fruktose tats&#228;chlich vertr&#228;glicher oder bek&#246;mmlicher f&#252;r Diabetiker ist als herk&#246;mmlicher Zucker, hat das BfR jetzt bewertet. Das Institut kommt zu dem Ergebnis, dass Fruktose keine nennenswerten Vorteile hat und der Einsatz nicht zu empfehlen ist. Entsprechend h&#228;lt das Institut auch die Auslobung von Genussmitteln als „f&#252;r Diabetiker geeignet“ f&#252;r verzichtbar. Diabetiker sollten allerdings bevorzugt Weine mit der Geschmackangabe „trocken“ oder „extra trocken“ f&#252;r Schaumweine ausw&#228;hlen. Die Zuckerkonzentrationen dieser Produkte spielen f&#252;r den Diabetiker bei moderatem Konsum nur eine untergeordnete Rolle und sind in der t&#228;glichen Ern&#228;hrung zu vernachl&#228;ssigen.</p>
<p>Stellungnahme Nr. 018/2008 des BfR vom 15. Januar 2008</p>
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		<item>
		<title>K&#246;rpereigenes Eiwei&#223; mindert Sch&#228;den am Herzen</title>
		<link>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/04/29/koerpereigenes-eiweiss-mindert-schaeden-am-herzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 16:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>

		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Reperfusionsschaden]]></category>

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		<description><![CDATA[

Sch&#228;den am Herzen lassen sich durch einen k&#246;rpereigenen Stoff verringern: Zu dieser Erkenntnis gelangte ein Team aus Medizinern des Universit&#228;tsklinikums Rostock in Zusammenarbeit mit internationalen Forschern. Untersucht wurde der so genannte Reperfusionsschaden: Wird Herzgewebe nach einem Infarkt erneut durchblutet, entstehen Sch&#228;den im Gewebe, die das erkrankte Organ zus&#228;tzlich schw&#228;chen.
Einer Forschergruppe aus Bristol und Wien gelang [...]]]></description>
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<p>Sch&#228;den am Herzen lassen sich durch einen k&#246;rpereigenen Stoff verringern: Zu dieser Erkenntnis gelangte ein Team aus Medizinern des Universit&#228;tsklinikums Rostock in Zusammenarbeit mit internationalen Forschern. Untersucht wurde der so genannte Reperfusionsschaden: Wird Herzgewebe nach einem Infarkt erneut durchblutet, entstehen Sch&#228;den im Gewebe, die das erkrankte Organ zus&#228;tzlich schw&#228;chen.<br />
Einer Forschergruppe aus Bristol und Wien gelang es, eine k&#246;rpereigene Substanz zu isolieren, die den Reperfusionsschaden verringert. In Kooperation mit Rostocker Wissenschaftlern wurden die sch&#252;tzenden Eigenschaften dieser Substanz experimentell untersucht, so dass eine internationale klinische Studie mit 250 Patienten durchgef&#252;hrt werden konnte. F&#252;r ihre Entdeckung bekamen die Forscher jetzt den Hanse-Preis f&#252;r Intensivmedizin, der j&#228;hrlich von der Firma Fresenius AG verliehen wird und mit 5.000 Euro dotiert ist.</p>
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<p>Ein Herzgef&#228;&#223; ist verschlossen und das Herz erleidet einen Infarkt.<br />
Schnelle Hilfe ist notwendig, damit das verschlossene Gef&#228;&#223; wieder ge&#246;ffnet und der Herzmuskel wieder durchblutet werden kann. Ansonsten stirbt das vom Infarkt betroffene Gewebe dauerhaft ab. Methoden, Herzgef&#228;&#223;e wieder zu &#246;ffnen, gibt es mehrere; h&#228;ufig kommt zum Beispiel eine Gef&#228;&#223;st&#252;tze, ein Stent, zum Einsatz. Alle Behandlungsm&#246;glichkeiten haben jedoch eines gemeinsam: Das frische Blut, das nun wieder durch das ge&#246;ffnete Gef&#228;&#223; flie&#223;en kann, richtet im Herzen Schaden an, zerst&#246;rt weiteres Herzmuskelgewebe. „Wir nennen das den Reperfusionsschaden“, sagt An&#228;sthesist Dr. Jan Patrick Roesner, der sich mit diesem paradoxen Ph&#228;nomen besch&#228;ftigt hat.</p>
<p>Dr. Roesner von der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivmedizin am Uniklinikum Rostock suchte nach Mitteln, die Sch&#228;den durch erneut ins Herz flie&#223;endes Blut m&#246;glichst gering zu halten. In Kooperation mit Wissenschaftlern aus Bristol und Wien untersuchte er die sch&#252;tzenden Eigenschaften einer k&#246;rpereigenen Substanz, eines so genannten Fibrinogenspaltproduktes, auf den Herzmuskel nach durchgemachten Herzinfarkt und nach Wiederer&#246;ffnung des Herzkranzgef&#228;&#223;es. Am Anfang standen dabei experimentelle Untersuchungen an Tieren. „Wir konnten herausfinden, dass durch den Einsatz dieses k&#246;rpereigenen Fibrinogenspaltproduktes die Sch&#228;den im Tierversuch deutlich verringert werden konnten.“ Dies war die Grundlage, auf der eine internationale Studie an 250 Patienten durchgef&#252;hrt wurde. Die Erkenntnisse der Forscher sind deshalb von so gro&#223;er Bedeutung, weil es bislang keine tats&#228;chlich wirksame Behandlung des Reperfusionsschadens gibt.</p>
<p>Gewonnen wurden die neuen Erkenntnisse durch interdisziplin&#228;re und internationale Forschung. Beteiligt waren Mediziner der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivtherapie sowie das Institut f&#252;r Experimentelle Chirurgie am Universit&#228;tsklinikum Rostock. Au&#223;erdem kooperierten die Rostocker Mediziner um Dr. Roesner mit Professor Dr. Kai Zacharowski, Leiter der Abteilung f&#252;r Cardio-An&#228;sthesie und Intensivmedizin am K&#246;niglichen Krankenhaus Bristol, Gro&#223;britannien.<br />
F&#252;r die Forschungsarbeit wurde dem Mediziner jetzt der Hanse-Preis f&#252;r Intensivmedizin verliehen, der j&#228;hrlich durch die Firma Fresenius gestiftet wird und mit 5.000 Euro dotiert ist.</p>
<p>Kontakt<br />
Professor Dr. Gabriele N&#246;ldge-Schomburg<br />
Klinik und Poliklinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivmedizin Universit&#228;tsklinikum Rostock (A&#246;R)<br />
Schillingallee 35<br />
18057 Rostock<br />
Tel. 0381/4946401</p>
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		<title>Kontrollen sch&#252;tzen Diabetiker vor Folgesch&#228;den</title>
		<link>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/04/29/kontrollen-schuetzen-diabetiker-vor-folgeschaeden/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 16:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>

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		<description><![CDATA[

F&#252;nf verschiedene Selbstkontrollen empfiehlt der Internist und Diabetologe Dr. med. Christoph Lembens in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2008 den Diabetikern. Damit entgeht der Zuckerkranke den b&#246;sen Folgesch&#228;den.




Der Mediziner empfiehlt Diabetikern, sich t&#228;glich zu wiegen, w&#246;chentlich die Haut und die F&#252;&#223;e zu inspizieren, zweimal w&#246;chentlich den Blutdruck morgens n&#252;chtern zu [...]]]></description>
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<p>F&#252;nf verschiedene Selbstkontrollen empfiehlt der Internist und Diabetologe Dr. med. Christoph Lembens in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2008 den Diabetikern. Damit entgeht der Zuckerkranke den b&#246;sen Folgesch&#228;den.</p>
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<p>Der Mediziner empfiehlt Diabetikern, sich t&#228;glich zu wiegen, w&#246;chentlich die Haut und die F&#252;&#223;e zu inspizieren, zweimal w&#246;chentlich den Blutdruck morgens n&#252;chtern zu messen und einmal monatlich den Urinzucker zu kontrollieren. Auch wenn Diabetiker noch keine medikament&#246;se Therapie ben&#246;tigen, r&#228;t der Diabetologe, mindestens zweimal w&#246;chentlich den Blutzucker zu Hause zu kontrollieren: jeweils n&#252;chtern sowie zwei Stunden nach dem Fr&#252;hst&#252;ck. Damit der Arzt die Daten nutzen kann, sollten die Patienten sie systematisch aufschreiben und ein Blutzucker-Tagebuch f&#252;hren. Zusammen mit den Ergebnissen der &#228;rztlichen Untersuchungen k&#246;nnen sie dann dazu dienen, die Behandlung zu optimieren. Regelm&#228;&#223;ige &#228;rztliche Untersuchungen »auf Herz und Nieren« helfen, eventuelle Sch&#228;digungen rechtzeitig zu erkennen, um ihnen schnellstm&#246;glich entgegenwirken zu k&#246;nnen.</p>
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		<title>Blutvergiftung schonend ausgebremst</title>
		<link>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/04/28/blutvergiftung-schonend-ausgebremst-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>

		<category><![CDATA[Blutvergiftung]]></category>

		<category><![CDATA[Sepsis]]></category>

		<category><![CDATA[vegetativen Systems]]></category>

		<category><![CDATA[Zytokine]]></category>

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		<description><![CDATA[

Pro Jahr entwickeln rund 200.000 Patienten in Deutschland eine Sepsis ein Drittel stirbt an den Folgen der au&#223;er Kontrolle geratenen Infektion. Eine neue Methode, die t&#246;dliche Entz&#252;ndung bei Blutvergiftung (Sepsis) einzud&#228;mmen, haben Wissenschaftler des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg mit Erfolg erprobt: Der Wirkstoff, der klinisch bereits bei Vergiftungen zum Einsatz kommt, unterbricht die Entz&#252;ndungsreaktion effektiv, verursacht dabei [...]]]></description>
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<p>Pro Jahr entwickeln rund 200.000 Patienten in Deutschland eine Sepsis ein Drittel stirbt an den Folgen der au&#223;er Kontrolle geratenen Infektion. Eine neue Methode, die t&#246;dliche Entz&#252;ndung bei Blutvergiftung (Sepsis) einzud&#228;mmen, haben Wissenschaftler des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg mit Erfolg erprobt: Der Wirkstoff, der klinisch bereits bei Vergiftungen zum Einsatz kommt, unterbricht die Entz&#252;ndungsreaktion effektiv, verursacht dabei aber weniger Nebenwirkungen und ist kosteng&#252;nstiger als die bekannten Therapien.<br />
Die Ergebnisse wurden im Februar 2008 in der Fachzeitschrift Critical Care Medicine ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Die Sepsis – in Deutschland die dritth&#228;ufigste Todesursache, auf den Intensivstationen die Nummer eins – entwickelt sich infolge schwerer Erkrankungen, einer infizierten Verletzung oder nach gro&#223;en Operationen. Ausgehend vom Krankheitsherd verteilen sich Erreger im ganzen K&#246;rper. Es kommt zu einer fatalen Kettenreaktion mit hohem Tempo: Entz&#252;ndungen breiten sich im ganzen K&#246;rper aus, der Kreislauf kollabiert und der Organismus ger&#228;t in einen Schockzustand, die Blutgerinnung wird &#252;beraktiv und die Adern verstopfen. Schlie&#223;lich versagen Nieren, Lunge, Leber und Herz.</p>
<p>„Seit einigen Jahren wei&#223; man, dass Entz&#252;ndungen vom vegetativen Nervensystem beeinflusst werden“, erkl&#228;rt Privatdozent Dr. Markus Weigand, Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Oberarzt der An&#228;sthesiologischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg und Leiter der interdisziplin&#228;ren Arbeitsgruppe. Der Teil des vegetativen Systems, das den K&#246;rper in den Ruhezustand versetzt (Parasympathikus), kontrolliert &#252;ber einen Regelmechanismus auch die Aussch&#252;ttung entz&#252;ndungsf&#246;rdernder Stoffe, der Zytokine. Der Regler ist der neuronale Botenstoff Acetylcholin: Je mehr Acetylcholin freigesetzt wird, desto weniger Zytokine gelangen in die Blutbahn – die Entz&#252;ndung bleibt unter Kontrolle.</p>
<p>K&#246;rpereigener Regelmechanismus muss in Gang gesetzt werden</p>
<p>„Bisher verabreichen wir bei einer Sepsis z.B. Nikotin“, so Dr.Weigand. Es verh&#228;lt sich &#228;hnlich wie Acetylcholin und verhindert das weitere Voranschreiten der Entz&#252;ndung. Gleichzeitig m&#252;ssen die Mediziner den Erreger identifizieren, der die Entz&#252;ndung verursacht.Das ist die Voraussetzung f&#252;r die lebensrettende Antibiotika-Therapie.Doch Nikotin hat Nachteile: Das Gift der Tabakpflanze kann in den erforderlichen Mengen schwere Nebenwirkungen – wie Herzrasen bis hin zu Herzrhythmusst&#246;rungen – ausl&#246;sen. Auch alternative Therapien bei septischem Schock beeintr&#228;chtigen stark Stoffwechselfunktionen oder Blutgerinnung.</p>
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<p>Die interdisziplin&#228;re Arbeitsgruppe suchte Alternativen, den entz&#252;ndungshemmenden Mechanismus in Gang zu setzen, und wurde bei bereits bekannten Wirkstoffen f&#252;ndig: Physostigmin – bekannt als „Anticholium“ - und Neostigmin lindern Vergiftungserscheinungen u.a. durch &#252;berdosierte Beruhigungsmittel oder Antidepressiva sowie durch den Verzehr giftiger Pflanzen aus der Familie der<br />
Nachtschattengew&#228;chse. „Physostigmin und Neostigmin verhindern, dass Acetylcholin durch das Enzym Cholinesterase abgebaut wird“, erkl&#228;rt Dr. Stefan Hofer, Oberarzt der An&#228;sthesiologischen Klinik und Erstautor der Studie. „So steht mehr Acetylcholin zur Verf&#252;gung.“</p>
<p>In der aktuellen Studie an M&#228;usen drosselten die beiden Cholinesterase-Hemmer die Aussch&#252;ttung von Zytokinen und damit die Entz&#252;ndungsreaktion ebenso effektiv wie Nikotin: Im Vergleich zu unbehandelten M&#228;usen hatten Tiere, die mit Physostigmin, Neostigmin oder Nikotin behandelt wurden, mehr als doppelt so hohe &#220;berlebenschancen.</p>
<p>Neue Wirkstoffe verursachen weniger Nebenwirkungen und sind kosteng&#252;nstiger</p>
<p>„Die Cholinesterase-Hemmer haben ein &#252;berschaubares Nebenwirkungsprofil und wir wissen genau, in welchen F&#228;llen wir es ohne Risiko f&#252;r den Patienten einsetzen k&#246;nnen“, erkl&#228;ren Dr. Stefan Hofer und Mitautor Dr. Christoph Eisenbach, Abteilung f&#252;r Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg. Das Medikament kann problemlos &#252;ber eine Infusion verabreicht werden. Au&#223;erdem ist die Behandlung mit dem Hemmstoff deutlich kosteng&#252;nstiger: „Bisher kostet die Behandlung der Sepsis mehrere Tausend Euro; eine 24-st&#252;ndige Behandlung mit einem Cholinesterase-Hemmer l&#228;ge bei klinischer Anwendbarkeit der Therapie bei ca. 200 Euro“, so der An&#228;sthesist.</p>
<p>Im n&#228;chsten Schritt wird der neue Therapieansatz klinisch gepr&#252;ft, eine entsprechende Studie durch das interdisziplin&#228;re Studienzentrum der Chirurgischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg ist f&#252;r Ende 2008 geplant. H&#228;lt die Therapie mit Anticholium, was sie verspricht, kann sie in den „Heidelberg Sepsis Pathway“ integriert werden – eine Therapieempfehlung mit Checklisten, die Privatdozent Dr. Markus Weigand mit seiner Arbeitsgruppe entwickelt hat. Sie setzt internationale Behandlungsleitlinien um und wurde bereits in zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen Intensivmedizinern vermittelt.</p>
<p>Ansprechpartner:<br />
Dr. Stefan Hofer<br />
An&#228;sthesiologische Universit&#228;tsklinik Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 37 787<br />
E-Mail: <a href="mailto:stefan.hofer@med.uni-heidelberg.de" title="mailto:stefan.hofer@med.uni-heidelberg.de">stefan.hofer@med.uni-heidelberg.de</a></p>
<p>Provided by <a href="http://www.gh-consulting.net/" title="online marketing gh consulting - gordian hense">gh consulting - gordian hense</a></p>
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		<item>
		<title>Gentherapie erm&#246;glicht Regeneration des Sehverm&#246;gens</title>
		<link>http://www.baeder-fuehrer.com/forum/2008/04/28/gentherapie-ermoeglicht-regeneration-des-sehvermoegens/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>

		<category><![CDATA[Sehvermögen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bei einem 17-J&#228;hrigen, dessen Sehkraft zu versagen drohte, haben Mediziner des Moorfields Eye Hospital www.moorfields.nhs.uk eine bahnbrechende Operation durchgef&#252;hrt. Mit Hilfe der Gentherapie wurden die absterbenden Zellen im rechten Auge von Stephen Howarth regeneriert. Durch diesen Eingriff kann er sich jetzt erstmals sicher in abgedunkelten R&#228;umen und n&#228;chtlichen Stra&#223;en bewegen. Howarth ist der dritte Patient [...]]]></description>
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<p>Bei einem 17-J&#228;hrigen, dessen Sehkraft zu versagen drohte, haben Mediziner des Moorfields Eye Hospital <a href="http://www.moorfields.nhs.uk" title="http://www.moorfields.nhs.uk" target="_blank">www.moorfields.nhs.uk</a> eine bahnbrechende Operation durchgef&#252;hrt. Mit Hilfe der Gentherapie wurden die absterbenden Zellen im rechten Auge von Stephen Howarth regeneriert. Durch diesen Eingriff kann er sich jetzt erstmals sicher in abgedunkelten R&#228;umen und n&#228;chtlichen Stra&#223;en bewegen. Howarth ist der dritte Patient bei dem dieser Eingriff durchgef&#252;hrt wurde. Die Wissenschaftler erwarten bei zuk&#252;nftigen Operationen noch bessere Ergebnisse. Vor dem Eingriff konnte der Patient in der Nacht kaum sehen. Details der Studie wurden im New England Journal of Medicine <a href="http://content.nejm.org" title="http://content.nejm.org" target="_blank">content.nejm.org</a> ver&#246;ffentlicht.</p>
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<p>Verantwortlich f&#252;r die Erkrankung des Teenagers war ein fehlerhaftes Gen. Die lichtempfindlichen Zellen im hinteren Bereich des Auges waren besch&#228;digt und bildeten sich langsam weiter zur&#252;ck. Beim Eingriff wird eine Fl&#252;ssigkeit mit dem fehlenden Gen und einem modifizierten Virus in das Augen injiziert. Eine feine Nadel wird durch die Vorderseite des Auges und durch den Glask&#246;rper eingef&#252;hrt. Sie durchst&#246;&#223;t in der Folge auch die Retina. Die Fl&#252;ssigkeit wird unterhalb der Retina injiziert, damit sie sich von der darunter liegenden Pigmentschicht abl&#246;st. Die Zellen in dieser Schicht nehmen die Fl&#252;ssigkeit auf und die Retina kehrt in ihre normale Position zur&#252;ck. Das Virus infiziert die Zellen der Pigmentschicht und f&#252;hrt so die Gene zu, die f&#252;r ein normales Sehverm&#246;gen erforderlich sind.</p>
<p>Nach einigen Monaten stellten die &#196;rzte bei Howarth Verbesserungen des Zustands fest. Er selbst nahm sie nicht wahr, bis er zu Testzwecken durch ein schmummrig beleuchtetes Labyrinth ging. Bis zu diesem Zeitpunkt stie&#223; er immer wieder gegen W&#228;nde. Er brauchte fast eine Minute, um auch nur eine geringe Entfernung zur&#252;ckzulegen. Der leitende Wissenschaftler Robin Ali betonte, wie &#252;berraschend diese Ergebnisse waren. Vor kurzem begann Howarth sogar, in der Nacht alleine vom Bahnhof nach Hause zu gehen. Weitere Verbesserungen der Sehkraft sind m&#246;glich. Bei den beiden anderen Patienten verbesserte sich die Sehkraft nicht. Es ist laut BBC aber durchaus m&#246;glich, dass durch den Eingriff eine weitere Verschlechterung ihres Zustands verhindert wurde.</p>
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		<title>Neue Verpackungsl&#246;sung zwischen Tube und Dispenser</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Dispenser]]></category>

		<category><![CDATA[Tube]]></category>

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		<description><![CDATA[

F&#252;r den Maler John Rand stand das Aufbewahren und Entnehmen seiner Farben im Vordergrund, als er 1841 seine Erfindung der Tube beim US-Patentamt anmeldete.
Heute verpackt man alle nur denkbaren pastenartigen Substanzen, wie Cremes, Zahnpasta, Klebstoffe, Schuhcremes, Dichtmittel und sogar Lebensmittel in Tuben.
Die einfache Tube wurde im Laufe der Zeit durch verschiedene, anspruchsvollere L&#246;sungen ersetzt, wie [...]]]></description>
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<p>F&#252;r den Maler John Rand stand das Aufbewahren und Entnehmen seiner Farben im Vordergrund, als er 1841 seine Erfindung der Tube beim US-Patentamt anmeldete.</p>
<p>Heute verpackt man alle nur denkbaren pastenartigen Substanzen, wie Cremes, Zahnpasta, Klebstoffe, Schuhcremes, Dichtmittel und sogar Lebensmittel in Tuben.</p>
<p>Die einfache Tube wurde im Laufe der Zeit durch verschiedene, anspruchsvollere L&#246;sungen ersetzt, wie z.B. Dispenser, die neben der Einhandbedienung eine wesentlich gr&#246;&#223;ere Werbefl&#228;che zu bieten haben und deshalb f&#252;r die Marken- und Produktdarstellung besser geeignet sind.</p>
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<p>Die Vorteile beider Produkte und noch mehr bietet die neu entwickelte patentierte Verpackungsl&#246;sung, die vom Innovation Network Austria erstmals in Europa pr&#228;sentiert wird. Obwohl sie in der Herstellung nicht viel mehr kostet als die klassische Tube, verbindet die neue Verpackung die Vorteile eines Dispensers mit den Vorteilen einer Tube.</p>
<p>Und sie kann noch mehr: Sie bleibt &#252;ber die gesamte Lagerzeit luftdicht verschlossen. Sie ersetzt das schwere und steife Geh&#228;use durch einen leichten und biegsamen Tubenmantel. Der eingebaute Kolben entleert die Tube praktisch zur G&#228;nze und vermeidet somit den Verbleib von Restmengen bis zu 15%. Damit werden die neuen EU-Richtlinien hinsichtlich Umweltschutz, Energieeinsparung und der Verpackungsverordnung erf&#252;llt.</p>
<p>Dazu kommt ein enormer Kostenvorteil. Im Vergleich zu einem Dispenser mit z.B. 11 Teilen kommt die neue Verpackung mit nur 4 Teilen aus. Das erkl&#228;rt auch ihre niedrigen Herstellungskosten, die bei Inhalten des t&#228;glichen Gebrauches bis zu 60% unter den Herstellungskosten eines Dispensers liegen. Bei technisch-industriellen Inhalten, wie Klebe- oder Dichtmitteln ist der Kostenvorteil noch wesentlich h&#246;her.</p>
<p>Allen Unternehmen in der Versorgungskette vom Anbieter der Inhaltsstoffe, &#252;ber den Abf&#252;ller bis zum Tubenhersteller bietet das neue System Funktions- und Kostenvorteile. &#220;ber die neuen M&#246;glichkeiten, die Anwendung oder Lizenzierung f&#252;r industrielle Anwender informiert die Innovation Network Austria.</p>
<p>Provided by <a href="http://www.gh-consulting.net/" title="online marketing gh consulting - gordian hense">gh consulting - gordian hense</a></p>
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		<title>Mit CSI-Methoden im Krankenhaus auf Spurensuche</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>

		<category><![CDATA[Blutspuren]]></category>

		<category><![CDATA[KrankenhHepatitis-C-Virusausinfektionen]]></category>

		<category><![CDATA[Luminol]]></category>

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		<description><![CDATA[

Krankenhausinfektionen fordern j&#228;hrlich zehntausende Opfer (Foto: pixelio.de - Gerhard Altmann)
Deventer (pte/22.04.2008/17:10) - Methoden aus der Kriminaltechnik haben sich niederl&#228;ndische Mediziner zu Nutze gemacht, um den Erregern von Krankenhausinfektionen auf die Spur zu kommen. Die Forscher vom Deventer Hospital www.dz.nl haben die Chemikalie Luminol verwendet, die urspr&#252;nglich zu forensischen Untersuchungen von Kriminalisten dient. Die Substanz reagiert [...]]]></description>
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<p>Krankenhausinfektionen fordern j&#228;hrlich zehntausende Opfer (Foto: pixelio.de - Gerhard Altmann)<br />
Deventer (pte/22.04.2008/17:10) - Methoden aus der Kriminaltechnik haben sich niederl&#228;ndische Mediziner zu Nutze gemacht, um den Erregern von Krankenhausinfektionen auf die Spur zu kommen. Die Forscher vom Deventer Hospital <a href="http://www.dz.nl" title="http://www.dz.nl" target="_blank">www.dz.nl</a> haben die Chemikalie Luminol verwendet, die urspr&#252;nglich zu forensischen Untersuchungen von Kriminalisten dient. Die Substanz reagiert mit mikroskopisch kleinen Mengen an Eisen und produziert einen bl&#228;ulichen Schimmer. Da im H&#228;moglobin, einem Bestandteil des menschlichen Blutes, Eisen enthalten ist, lassen sich mithilfe von Luminol auch Blutspuren aufsp&#252;ren, die schon l&#228;ngst ausgeblichen sind. Diese Eigenschaft haben die Mediziner genutzt, um verschiedene Oberfl&#228;chen auf Blutreste zu untersuchen, die m&#246;glicherweise Krankheitskeime enthalten k&#246;nnten.</p>
<p>Ausgangspunkt der Gruppe um Paul Bergervoet war es, herauszufinden, ob das Hepatitis-C-Virus in Krankenh&#228;usern auch indirekt &#252;bertragen werden kann. Vor allem R&#228;ume, in denen t&#228;glich Blutw&#228;schen durchgef&#252;hrt werden, sahen die Mediziner als potenziell besonders gef&#228;hrdet an und untersuchten das vermeintlich gr&#252;ndlich gereinigte Dialysezentrum der Klinik mit Luminol. Dabei fanden sie auf vielen Fl&#228;chen tats&#228;chlich Blutspuren. Sowohl Schrankt&#252;ren, Telefone, Computertastaturen, Tische als auch Fu&#223;b&#246;den waren kontaminiert. Die Mediziner erwarten, dass diese Resultate auch in anderen Krankenh&#228;usern nachvollzogen werden k&#246;nnen.</p>
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</script></p>
<p>Die Forscher haben vorgeschlagen, den Luminoltest mit in die Krankenhaushygiene und die Ma&#223;nahmen zur Infektionskontrolle einzubinden, &#8220;um die Reinigungs- und Desinfektionsma&#223;nahmen zu &#252;berwachen und das Klinikpersonal auf die m&#246;gliche Kontamination der Krankenhausausstattung mit Blut aufmerksam zu machen&#8221;, wie Bergervoet und seine Kollegen im Journal of Hospital Infection <a href="http://www.elsevier.com/locate/jhin" title="http://www.elsevier.com/locate/jhin" target="_blank">www.elsevier.com/locate/jhin</a> schreiben. Potenzielle Infektionsherde k&#246;nnten so leichter ausgemacht und beseitigt werden.</p>
<p>Bis zu 100.000 Personen sterben laut Sch&#228;tzungen der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Krankenhaushygiene (DGKH) <a href="http://www.dgkh.de" title="http://www.dgkh.de" target="_blank">www.dgkh.de</a> j&#228;hrlich an den sogenannten nosokomialen Infektionen. Unter den ansteckenden Krankheiten w&#252;rden die Krankenhausinfektionen noch vor der Influenza und dem HI-Virus die gr&#246;&#223;te Bedrohung darstellen, erkl&#228;rte die DGKH. Dabei sei besonders beunruhigend, dass die Zahl der antibiotikaresistenten Krankheitserreger in den vergangenen Jahren stetig zugenommen habe. Neben den schwerwiegenden Folgen f&#252;r die Patienten, w&#252;rde zudem der entstehende wirtschaftliche Schaden in die Milliarden Euro gehen.</p>
<p>Provided by <a href="http://www.gh-consulting.net/" title="online marketing gh consulting - gordian hense">gh consulting - gordian hense</a></p>
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