Der Bäder-Führer / Spa-Guide
Homepage Kurorte Kliniken Praxen Hotels Informationen Impressum Suchen  

Auch über kosmetische Mittel können Verbraucher grössere Mengen Cumarin aufnehmen

Der natürliche Aromastoff Cumarin kann bei besonders empfindlichen Personen Leberschäden verursachen. Die Wirkung ist allerdings reversibel, wenn kein Cumarin mehr aufgenommen wird. Der Pflanzeninhaltsstoff kommt in Waldmeister und Steinklee, in grösseren Mengen auch in Cassia-Zimt vor. Verbraucher nehmen ihn vor allem über Lebensmittel auf, die viel Cassia-Zimt enthalten. Ausserdem wird synthetisch hergestelltes Cumarin kosmetischen Mitteln [...]

Zwischen gesund und giftig - Pflanzeninhaltsstoffe auf dem Prüfstand

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil pflanzlicher Lebensmittel gilt als gesund und wird von vielen Ernährungsfachleuten befürwortet. Allerdings enthalten einige Pflanzen, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden, von Natur aus auch problematische Substanzen, die der Gesundheit schaden können.

Kerbel (Anthriscus cerefolium)

Die gerne auch als Gewürz verwendete Heilpflanze enthält ätherisches Öl, Flavonoide und Cumarine.
Als Tee oder in Teemischungen hilft sie bei Verdauungsproblemen und Bluthochdruck. Wegen seiner harntreibenden Wirkung wird Kerbel auch zur Entschlackung verwendet.
Warnung: Die Heilpflanze sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden.
Weitere Infos finden Sie hier …

Kleine und grosse Bibernelle (Pimpinella saxifraga L. und major L.)

Bibernellwurzeln werden als Tee bei Husten und Grippe, ferner bei Verdauungsstörungen, vor allem bei Durchfall und bei Erkrankungen der Harnorgane angewandt.
In der Bibernelle ist auch Furocumarin enthalten, das bei empfindlichen Menschen zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut mit entsprechenden Hauterkrankungen nach Sonnenbestrahlung führt.
Weitere Infos finden Sie hier …

Gerinnungshemmer: Genvariante entscheidet über passende Wirkstoff- Dosis

In Deutschland sind etwa 800.000 Patienten wegen einer krankhaft erhöhten Blutgerinnung auf eine teils lebenslange Therapie mit blutverdünnenden Medikamenten angewiesen. Am häufigsten verschreiben Ärzte so genannte Cumarine, dazu zählt beispielsweise das bekannte Marcumar. Die benötigte Menge ist jedoch von Patient zu Patient verschieden; eine falsche Dosis kann zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Mediziner der Universität Bonn [...]

Rätsel gelöst: Warum Blutverdünner wirken - und warum manchmal nicht

Es gibt Medikamente, die wirken, und niemand weiss warum. Bis vor kurzem galt das auch für die Cumarinderivate, besser bekannt als “Blutverdünner”. In Deutschland müssen mehr als 700.000 Patienten diese Wirkstoffe als Tabletten schlucken, um Blutgerinnseln vorzubeugen. Obwohl schon seit den 40er Jahren eingesetzt, war ihre Wirkungsweise jahrzehntelang unklar. Erst im Jahr 2003 gelang es [...]


 

Nächste Seite »