Penta - Zentrum Bad Dürrheim Klinik St. Georg Fachklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie
Klinik
Region: DE Baden-Württemberg
Kreis: Schwarzwald - Baar - Kreis (DE)
Höhe: 700 - 940 m
Entfernungen: Schwenningen 5, Villingen 8, Donaueschingen 9 km
Klima: subalpines Reizklima mit geringen Niederschlägen und geringer Luftfeuchtigkeit
Fax: +49 / (0) 7726 / 9226-23
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Wer wird behandelt? Menschen ab 16 Jahren vermitteln wir stationär oder ambulant ein interdisziplinäres medizinisches Angebot für umwelt-, sozial-, und/oder seelisch ausgelöste/Überlagerte Erkrankungen wie: Schlafstörungen, Erschöpfung (z. B. Burn-out-Syndrom, Workaholic- Syndrom) Schmerzzustände, (z. B. Migräne, z. B. LWS-Syndrom) Körperliche soziogen ausgelöste (Stress) oder psychogen überlagerte Erkrankungen (z. B. Asthma bronchiale, z.B. onko- logische Erkrankungen, z. B. Neurodermitis, z. B. Fibromyalgie) Körperlich umweltbedingte Erkrankungen (z. B. Tinnitus, z.B. Allergie) Stress- oder psychogen bedingte körperliche Erkrankungen (z. B. M. Crohn, z. B. allergische bedingte Entzündungen) Herzkreislaufstörungen (z. B. Hypertonie) Erkrankungen mit psychosomatischer Überlagerung (z. B. Infekt- anfälligkeit) Akute Belastungsreaktion (z. B. Mobbing) Posttraumatische Störungen (z. B. nach Unfall, Missbrauch oder anderem Schock) Konfliktreaktionen (z. B. Beziehungskrisen) Reaktive Depressionen, (z. B. nach Trennung oder Tod) Angst- und Panikstörungen, Phobien und Zwänge Entwicklungs- und Identitätsstörungen (z. B. Selbstfindungs- störungen, Ich-Diffusion) Essstörungen (z. B. Magersucht) Persönlichkeitsstörungen (z. B. hohe seelische Verletzbarkeit und daraus folgende Aggressivität) Selbstverletzungen (z. B. bei ausgeprägter unbewusster Unfall- oder Verletzungsgefährdung) Endogene und Ich-Störungen (z. B. endogene Depression) Begleitende (sekundäre) Abhängigkeitsstörungen (z. B. Alkohol- missbrauch bei Depression) Sexuelle Störungen (z. B. Beziehungsstörungen) Impuls-Kontrollstörungen (z. B. "Kaufsucht") Ein besonderes therapeutisches Angebot halten wir für Sprachberufe (z. B. Lehrer, Anwälte, Schauspieler), Sozialberufe (z. B. Mediziner, Therapeuten) sowie für Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung vor, die im Beruf hohe Verantwortung für andere Menschen tragen und damit besonderen Belastungen unterliegen. Erfolgreiche Medizin ist stationär nur in einem Klima menschlicher Wärme und fachlicher Kompetenz möglich. Beides wird durch ein sorgfältig ausgesuchtes Team in den kooperierenden Kliniken möglich. Es ist aber auch seitens der Patienten, die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung sowie gemeinsames Gestalten dieses Klimas erforderlich. Um die Wahrnehmung für selbstschädigende Verhaltensweisen zu schärfen, aber auch wegen kassentechnischer Vorschriften, gilt die Vereinbarung, für die Dauer eines Klinikaufenthaltes auf Alkohol zu verzichten. Gegenanzeigen bei stationärer Behandlung in genannten Kliniken: Patienten, deren Selbst- oder Fremdgefährdung die Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung erforderlich macht, oder die intensivmedizinischer Überwachung bedürfen, Patienten mit manifesten Suchterkrankungen und Patienten unter 16 Jahren, Kur-oder Rehabilitationspatienten. Wenn Sie diese Seite drucken wollen, klicken Sie hier: Psyche Geistige Verankerung Soziale Beziehungen Biologisches Ökosystem Physiologisches Ökosystem Wer wird behandelt? Die körperliche und seelische Behandlung Vorwort Therapeutische Ziele Wissenschaftlicher Beirat Lage und Ausstattung Anreise Penta-Zentrum Kassenzulassung und Aufnahme Anfrage Impressum Schlafstörungen Erschöpfung Schmerzzustände Psychosomatische Erkrankungen Ess-Störungen
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Klassische Körpertherapien Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Neurologie-Orthopädie, Haut, Gynäkologie, Urologie, HNO und Augen. Ganzheitlich ausgerichtete Körpertherapien Naturheilmedizin, Homöopathie, Schlaftherapie, Schlafentzugsbehandlung, Lichttherapie, Atemtherapie, Sprachtherapie, Ernährungsmedizin, Körperpsychotherapie, manuelle Therapien. Physiotherapie Massagen, Gymnastik, Bewegungstherapie, Rückenschule, Feldenkrais-Methode, Sporttherapie. Kommunikative Therapien Zwischen Menschen (interpersonell) entstehen ständig Missverständnisse, besonders wenn diese krank oder "gekränkt" sind. Diese können nur ausgeräumt werden, wenn, wie in unseren Therapien, die kommunikativen Probleme ohne moralische Wertung erörtert und bearbeitet werden. Es geht zusammengefasst um den Dialog in der Begegnung. Kommunikative Therapien sind u.a. Gruppentherapie, Paar-, Familien-, Sozial- und andere interaktionelle Therapien. Emotional-mental begründete Therapien Die seelische Dimension eines Menschen zeigt eine wunderbare aber auch komplizierte emotional und mental Vernetzte Struktur, die viele Ansatzmöglichkeiten einer Behandlung bieten. Diese geht davon aus, dass der Mensch durch Erkennen seiner Probleme aber auch durch emotionales Erleben derselben, durch Nachdenken, durch neue Sichtweisen und durch Übung gesunden kann. Die Seele ermöglicht dabei - bewusst oder unbewusst - durch Erfassen von gefühl- und erkenntnisgeprägten Zusammenhängen, dem Leben gerecht zu werden. Man könnte die Seele mit einer Steuerungszentrale vergleichen, die körperliche Bedürfnisse, geistige Vorstellungen und Emotionen koordiniert, damit der Mensch seinen Lebensaufgaben und sich selbst gerecht wird. Das Unbewusste beeinflusst dabei ständig das Bewusstsein und umgekehrt. Behandlungsverfahren sind folgende: a) Verhaltensmedizinische Behandlungen Inhalte dieser sind u.a. eine Analyse der Störung auf einer körperlichen, bewegungsorientierten, zielorientierten, erkenntnisorientierten und emotionalen Ebene. Danach erfolgt eine Erprobung und Integration neuer Verhaltensweisen und neuer Sichtweisen. Typische Behandlungsformen sind kognitive und entspannungsorientierte Verhaltenstherapien. Dazu rechnen wir auch hypnoide Verfahren wie z. B. die klinische Hypnose. b) Beziehungsorientierte Verfahren Sie betonen den emotionalen Beziehungsaspekt und die damit einhergehende Selbstfindung. Beziehungsorientierte Behandlungen wie tiefenpsychologisch fundierte oder analytische Psychotherapien gehen davon aus, dass durch Interaktionen menschliches Erleben dual, gruppenorientiert, sozial oder umweltbedingt inszeniert werden kann. Durch die damit verknüpfte Emotionalisierung wird ermöglicht, dass frühere Beziehungs- und Wahrnehmungsstörungen reinszeniert, bearbeitet und korrigiert werden können. c) Geistig geprägte Verfahren Neben der körperlichen und der emotionalen Dimension gibt es wie Karl Popper es beschreibt eine dritte geistige Dimension. Er formuliert, dass Erkennen und Denken immer von geistigen Vorstellungen und Annahmen geprägt sind, die sich im Glauben eines Menschen, in seinen Überzeugungen, in sozialen Strukturen, Regeln, Gebräuchen, Gesetzen und Ritualen wiederfinden. Selbst die Wissenschaft ist, wie Popper es vermittelt, von Annahmen und Theorien geprägt, die zunächst ein Glaubensansatz beinhalten. In den Therapien geht es deshalb darum, die Existenz des Menschen und sein Tun grundsätzlich als gegeben anzunehmen, d.h. nicht zu interpretieren, sondern in seiner Sinnhaftigkeit zu erfassen, zu verstehen und zu reflektieren. Der therapeutische Anspruch C.G. Jungs, C.R. Rogers, G. Strotzkas und V. E. Frankels und meditative Therapien sind so zu verstehen und Teil unserer Arbeit.
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